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alpenwerk-hr/DEPLOYMENT.md
Maximilian Stubhan ecbda3f3a5 Make the build fit Vercel without breaking the container
Two settings were wrong for a platform build.

output: "standalone" tells Next.js to emit a self-contained server, which is
what the Dockerfile copies in — and what Vercel neither needs nor expects,
since it builds and packages the app itself. It is now conditional on the
VERCEL variable, which every build there sets, so each path gets what it
wants. Verified both ways: with VERCEL=1 no standalone directory appears,
without it one does.

/api/import declared maxDuration = 120. The free tier caps at 60 and refuses
anything higher, so the deployment would have failed on a value chosen for a
self-hosted server. Lowered, with the reason and the Pro ceiling written
next to it.

DEPLOYMENT.md now covers both paths, and says plainly that the repository
cannot be connected: git.elycon.solutions is self-hosted, and Vercel's git
integration only speaks GitHub, GitLab and Bitbucket. Deploying from the
workstation with the CLI works with any repository and is the shorter road;
mirroring to GitHub is written down as the alternative, with its cost — two
remotes to keep in step.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-06 15:17:24 +02:00

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# Deployment
Zwei Wege, beide unterstützt. Das Abbild ist umgebungsneutral — es gibt keine
Werte mehr, die beim Bauen eingebacken werden —, ein Wechsel ist also
jederzeit möglich.
| | passt, wenn |
|---|---|
| [Vercel](#vercel) | ihr nichts betreiben wollt; schnellster Weg |
| [Docker](#deployment-mit-docker) | es in eure eigene Infrastruktur soll |
**In beiden Fällen gleich:** die Umgebungsvariablen aus [Abschnitt 1](#1-env-anlegen),
die Umleitungs-URI in der Entra-Registrierung, und dass eine neue Person nach
ihrer ersten Anmeldung eine `profiles`-Zeile braucht (siehe
[docs/entra-sso.md](docs/entra-sso.md)).
## Vercel
Das Repository liegt auf `git.elycon.solutions` — einem selbst betriebenen
Git. **Vercels Git-Anbindung kann nur GitHub, GitLab und Bitbucket**, dieses
Repository lässt sich dort also nicht verknüpfen. Zwei Möglichkeiten:
### a) Von der Arbeitsstation ausrollen (ohne GitHub)
```bash
npx vercel login
npx vercel link
npx vercel --prod
```
Funktioniert mit jedem Repository. Der Preis: kein automatisches Ausrollen
bei einem Push — jede Veröffentlichung ist ein bewusster Befehl. Für zwei
Personen ist das eher Vorteil als Nachteil.
### b) Zusätzlich nach GitHub spiegeln
```bash
git remote add github git@github.com:<konto>/alpenwerk-hr.git
git push github feat/sap-om-org-model
```
Danach das GitHub-Repository in Vercel verbinden. Ab dann rollt jeder Push
aus. Zwei Fernziele bedeuten aber auch: beide müssen gepflegt werden.
### Danach
1. **Umgebungsvariablen** im Vercel-Projekt setzen (Settings → Environment
Variables), dieselben wie in [Abschnitt 1](#1-env-anlegen). `AUTH_URL` ist
nicht nötig, Vercel setzt den Host selbst.
2. **Umleitungs-URI** in der Entra-Registrierung ergänzen:
`https://<projekt>.vercel.app/api/auth/callback/microsoft-entra-id`
3. Der nächtliche Lauf ist über `vercel.json` bereits eingerichtet.
Zwei Eigenheiten der Plattform, die im Code berücksichtigt sind:
`output: "standalone"` entfällt dort automatisch (Vercel baut selbst), und
`/api/import` ist auf 60 Sekunden begrenzt — die Obergrenze des kostenlosen
Tarifs. Im Pro-Tarif liessen sich 300 setzen, falls eine Importdatei mit
vielen tausend Zeilen ansteht.
Der Verbindungspool passt zu serverlosen Aufrufen, **weil** `DATABASE_URL`
auf den Transaktions-Modus zeigt (Port 6543). Mit dem Sitzungs-Modus wären
die 15 Verbindungen des Tarifs nach wenigen gleichzeitigen Aufrufen
verbraucht.
## Deployment mit Docker
Dieser Guide beschreibt, wie die App stattdessen als Docker-Container auf
einem beliebigen Server läuft.
## Was wird containerisiert – und was nicht
- **Containerisiert:** nur die Next.js-App selbst (`Dockerfile`).
- **Nicht containerisiert:** Supabase (Datenbank + Auth). Die App verbindet
sich per URL/Key zu einem bestehenden Supabase-Projekt (Cloud oder
selbst gehostet) – das bleibt unverändert. `supabase/` in diesem Repo ist
nur die lokale Dev-/Migrations-Umgebung (`supabase start`), kein Teil des
Deployments.
- **Ersetzt:** der Vercel-Cron-Job aus `vercel.json` (täglich 03:00 Uhr,
ruft `/api/cron/apply-pending-changes` auf, um fällige Versetzungen/
Beförderungen/Karenz/Reorg-Änderungen zu übernehmen). Da es außerhalb von
Vercel kein Vercel-Cron gibt, übernimmt das im `docker-compose.yml`
enthaltene `cron`-Sidecar-Container diese Aufgabe mit demselben Schema
und demselben Bearer-Secret, das die Route bereits erwartet.
## Voraussetzungen
- Docker + Docker Compose (v2, das im Docker Desktop/Docker Engine
enthaltene `docker compose`) auf dem Zielserver.
- Ein bestehendes Supabase-Projekt mit den Migrationen aus
`supabase/migrations/` bereits eingespielt (`supabase db push` bzw. wie
bisher).
## 1. `.env` anlegen
```bash
cp .env.example .env
```
Werte eintragen:
| Variable | Woher |
|---|---|
| `DATABASE_URL` | Verbindungsstring der PostgreSQL-Instanz. Die Rolle darf **kein** `BYPASSRLS` haben; hinter einem Pooler den **Transaktions-Modus** (bei Supabase Port 6543) |
| `DATABASE_SSL` | nur setzen (`false`), wenn die Datenbank ohne TLS läuft |
| `AUTH_SECRET` | selbst generieren: `openssl rand -base64 32` |
| `AUTH_MICROSOFT_ENTRA_ID_ID` | Entra-Portal → App-Registrierung → Übersicht |
| `AUTH_MICROSOFT_ENTRA_ID_SECRET` | Entra-Portal → Zertifikate & Geheimnisse (nur einmal sichtbar!) |
| `AUTH_MICROSOFT_ENTRA_ID_ISSUER` | `https://login.microsoftonline.com/<verzeichnis-id>/v2.0` |
| `CRON_SECRET` | selbst generieren: `openssl rand -hex 32` |
Details zur Entra-Registrierung: [`docs/entra-sso.md`](docs/entra-sso.md).
Wichtig zum Verständnis:
- **Nichts davon wird in das Image eingebacken.** Es gibt keine
`NEXT_PUBLIC_*`-Variablen mehr; alle Werte liest die Anwendung zur Laufzeit
über `env_file`. Eine Änderung braucht deshalb nur einen Neustart, keinen
neuen Build — und dasselbe Image läuft in Test und Produktion.
- `.env` steht schon in `.gitignore` – nicht committen.
## 2. Bauen und lokal testen
```bash
docker compose build
docker compose up -d
docker compose logs -f app
```
App ist danach unter `http://localhost:3000` erreichbar. Healthcheck prüft
`GET /login`; Status siehe `docker compose ps`.
Cron-Sidecar prüfen:
```bash
docker compose logs -f cron
```
## 3. Auf einem Server deployen
Einfachste Variante – Repo direkt auf dem Server bauen:
```bash
git clone <repo-url> && cd manner-app
cp .env.example .env # Werte eintragen
docker compose up -d --build
```
Alternative für CI/CD (Image einmal bauen, überall pullen): Image in einer
Registry (GHCR, Docker Hub, …) bauen und pushen, auf dem Server nur
`docker compose pull && docker compose up -d` ausführen. Dafür in
`docker-compose.yml` zusätzlich `image: <registry>/<name>:<tag>` setzen und
den Build in der CI-Pipeline mit den `--build-arg`-Werten für
`NEXT_PUBLIC_*` laufen lassen.
## 4. Reverse Proxy + HTTPS
Next.js selbst sollte laut den offiziellen Docs **nicht** direkt exponiert
werden – ein Reverse Proxy übernimmt TLS, Rate-Limiting und Request-
Validierung. Beispiel mit [Caddy](https://caddyserver.com/) (automatisches
HTTPS via Let's Encrypt):
```caddyfile
# /etc/caddy/Caddyfile
hr.example.com {
reverse_proxy localhost:3000
}
```
`docker-compose.yml` published Port 3000 aktuell auf den Host – bei
Verwendung eines Reverse Proxys auf demselben Host kann das Publishing auf
`127.0.0.1:3000:3000` eingeschränkt werden, damit der Container-Port nicht
direkt von außen erreichbar ist.
## 5. Updates ausrollen
```bash
git pull
docker compose build
docker compose up -d
```
Kurzer Downtime-Moment beim Neustart des `app`-Containers ist bei dieser
Single-Instance-Compose-Konfiguration normal. Für Zero-Downtime-Deployments
wäre eine zweite Instanz + Load Balancer nötig (siehe Abschnitt 6).
Datenbank-Migrationen (`supabase/migrations/*.sql`) werden weiterhin über
die Supabase CLI gegen das Supabase-Projekt gefahren, unabhängig vom
App-Deployment:
```bash
supabase db push
```
## 6. Hinweis bei mehreren Replicas
Läuft die App skaliert (mehrere `app`-Container hinter einem Load
Balancer), muss `NEXT_SERVER_ACTIONS_ENCRYPTION_KEY` explizit gesetzt und
auf allen Instanzen identisch sein – sonst schlagen Server Actions
(`actions/*.ts`, z. B. Mitarbeiter- und Positions-Mutationen) mit "Failed to
find Server Action" fehl, wenn eine Anfrage auf einer anderen Instanz landet
als der, die das Formular gerendert hat. Erzeugen mit:
```bash
openssl rand -base64 32
```
Als zusätzliche Env-Variable in `.env` eintragen. Bei der aktuellen
Single-Instance-Compose-Konfiguration ist das nicht nötig.
## Troubleshooting
- **Anmeldung endet auf `/login?error=…`:** die Umleitungs-URI in der
Entra-Registrierung muss exakt
`https://<host>/api/auth/callback/microsoft-entra-id` lauten. Steht die
Anwendung hinter einem Reverse Proxy unter einer anderen Adresse, als sie
selbst sieht, zusätzlich `AUTH_URL` setzen.
- **Angemeldet, aber sofort zurück auf `/login?error=no_hr_access`:** die
Anmeldung hat funktioniert, es fehlt die Freischaltung. Es braucht eine
`profiles`-Zeile mit `role = 'hr'` und `is_active = true` auf derselben
Kennung, die in `app_users` steht.
- **Cron läuft nicht:** `docker compose logs cron` – prüft, ob
`/etc/crontabs/root` korrekt geschrieben wurde und ob `CRON_SECRET` in
`.env` gesetzt ist (leer/fehlend führt serverseitig zu `401`).
- **`max clients reached in session mode`:** der Verbindungsstring zeigt auf
den Sitzungs-Modus des Poolers. Auf den Transaktions-Modus wechseln (bei
Supabase Port 6543).
- **Healthcheck rot:** `docker compose logs app` – meist `DATABASE_URL`
fehlend oder nicht erreichbar. Der Pool baut die Verbindung erst beim
ersten Zugriff auf, der Fehler steht deshalb im Log der Anfrage, nicht im
Start-Log.