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alpenwerk-hr/docs/data-model.md
Maximilian Stubhan e958bb5c6b
Some checks failed
CI / Lint, Typen, Tests, Build (push) Failing after 5m51s
CI / Integrationstests (echtes Postgres) (push) Failing after 5m15s
Stop pretending Vercel is an option
It was never used. The repository lives on a self-hosted Gitea, which
Vercel's git integration cannot connect to at all — so the documented
route amounted to "mirror to GitHub first", and nobody did.

vercel.json is gone, and with it the branch in next.config.ts that
switched off `output: "standalone"` when the VERCEL variable was
present. That branch was the only functional trace; everything else was
documentation and comments describing a second deployment path that did
not exist.

DEPLOYMENT.md loses its "two supported ways" framing and the whole
Vercel section — about fifty lines. Several statements next to it were
stale for a different reason and are corrected in the same pass: the
outbound-firewall table still listed Supabase's pooler (the database is
a container now, nothing leaves the server), the prerequisites still
demanded an existing Supabase project, and the .env table still asked
for a pooler connection string instead of the two new passwords.

The nightly job is described as what it is — a container in
docker-compose.yml — rather than as a replacement for Vercel Cron.

Migrations keep their references: two comments from July mention Vercel
Cron, and they describe what was true when they were written.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-21 11:02:40 +02:00

114 lines
7.4 KiB
Markdown

# Datenmodell
> **Veraltet — siehe `docs/datenkatalog.md`.**
>
> Dieses Dokument beschreibt den Stand vor zwei Umbauten und stimmt in
> wesentlichen Teilen nicht mehr:
>
> - Die Org-Tabellen `divisions` / `departments` / `teams` und die Tabelle
> `positions` gibt es nicht mehr. An ihrer Stelle steht das SAP-OM-Modell
> (`org_units`, `jobs`, `om_positions`, `position_assignments`) mit
> zeitabhängigen Zuordnungen.
> - Supabase Auth, der anon key und die Service-Role sind weg. Angemeldet
> wird über Auth.js gegen Entra ID, die Konten stehen in `app_users`, und
> der Zugriff läuft über eine Rolle ohne `BYPASSRLS`.
> - Die Zahl der RLS-Policies ist 21, nicht 58.
>
> Der Datenkatalog wurde aus der laufenden Datenbank erzeugt und gilt. Was
> hier noch stimmt — die Grundprinzipien und der Abschnitt zu den
> effective-dated changes — steht dort ebenfalls.
Beschreibt das tatsächliche Supabase-Schema (siehe `supabase/migrations/`),
nicht ein generisches HR-Schema. Quelle der Wahrheit sind immer die
Migrationen; dieses Dokument ist eine lesbare Zusammenfassung und wird bei
strukturellen Änderungen mitgepflegt.
## Grundprinzipien
- **Person ist nicht Position.** `employees` (Personen) und `positions`
(Planstellen/Ausschreibungen) sind getrennte Tabellen. Eine Position wird
bei Einstellung mit einer Person verknüpft (`filled_by_employee_id`),
existiert aber unabhängig davon (offene Ausschreibung).
- **History ist append-only.** `employee_history` (Ereignisse pro Person)
und `audit_log` (systemweit, wer hat was wann geändert) haben keine
Update-/Delete-Policy — RLS erlaubt nur `select`/`insert`. Korrekturen
erfolgen durch einen neuen, kompensierenden Eintrag, nie durch Ändern der
Historie (siehe `undo_reorg`, das eine "Reorganisation rückgängig"-Zeile
anhängt statt die ursprünglichen Zeilen zu löschen).
- **Audit-Log ist Pflicht bei Änderungen — und lebt in der Datenbank, nicht
im App-Code.** Jede mutierende SQL-Funktion (`hire_employee`,
`change_employee_data`, `add_employee_dependent`, `add_employee_note`, …)
schreibt ihren `audit_log`-Eintrag in derselben Transaktion wie die
eigentliche Änderung. Das ist bewusst atomar: ein fehlgeschlagener
Audit-Insert lässt die ganze Transaktion fehlschlagen, statt still eine
Änderung ohne Log zu hinterlassen. Es gibt keinen App-seitigen
`writeAuditLog()`-Helper und es sollte auch keinen geben — das würde eine
zweite, nicht-atomare Logging-Quelle neben der bestehenden schaffen.
- **Service-Role-Zugriff ist server-only.** `lib/supabase/admin.ts` ist die
einzige Stelle, die den Service-Role-Key verwendet; `import "server-only"`
macht einen versehentlichen Client-Import zu einem Build-Fehler. Alles
andere läuft über den anon key + RLS.
- **RLS ist bereits aktiv**, nicht nur für die Produktion vorgemerkt: jede
Tabelle hat `enable row level security` plus mindestens eine Policy
(siehe unten). Zusätzlich existieren explizite `grant`-Statements für
`anon`/`authenticated`/`service_role`
(`20260714120500_default_grants.sql`) — ohne die schlägt jede Query auch
mit korrekter RLS-Policy mit "permission denied" fehl, weil Postgres
Objekt-Rechte unabhängig von RLS prüft.
## Zugriffsmodell
Ein einziges Rollenmodell, kein Mehrfach-Rollen-System:
- `profiles.role` ist per Check-Constraint auf den einzigen Wert `'hr'`
fixiert (Migration `20260714120000_hr_only_access.sql`).
- `profiles.is_active` (default `false`) muss zusätzlich wahr sein.
- Die SQL-Funktion `is_hr_user()` (SECURITY DEFINER, vermeidet RLS-Rekursion
auf `profiles`) prüft beides und gated praktisch jede Policy im Schema.
- `proxy.ts` (Next.js Proxy, ehem. Middleware) spiegelt dieselbe Prüfung auf
App-Ebene: nicht eingeloggt → `/login`; eingeloggt aber nicht aktive
HR-Person → `/login` mit Fehlermeldung. Das ist bewusst nur "defense in
depth" — die eigentliche Schranke ist RLS, nicht die UI-Prüfung.
- Es gibt **keine** granulareren Rollen (kein `hr_admin`/`read_only`/
`it_admin`-Split o. Ä.) und aktuell keinen zweiten Anwendungsfall dafür.
Sollte das nötig werden, ist der richtige Ansatz eine neue Migration, die
`is_hr_user()` um echte Rollenspalten erweitert — nicht ein
App-seitiges Rollenmodell, das der DB-Policy-Ebene nicht entspricht.
## Kernentitäten
| Tabelle | Zweck |
|---|---|
| `divisions` / `departments` / `teams` | Org-Hierarchie ("Bereich" 20xx / "Abteilung" 21xx / "Team" 22xx), je mit eindeutiger `org_number`. |
| `locations` | Standorte, an ein Land gebunden (steuert die Standort-Picklist im UI). |
| `profiles` | Ein Datensatz pro Supabase-Auth-User; Rolle + Aktivierungsstatus (siehe oben). |
| `employees` | Zentrale Personentabelle: Stammdaten, Vertrag (Vollzeit/Teilzeit, befristet/unbefristet), Org-Zuordnung, Status (`Aktiv`/`Karenz`/`Geplant`/`Ausgetreten`), Rolle & Anstellung (Angestellte:r/Arbeiter:in, Kollektivvertrag, Arbeitstage, Betriebsrat/Dienstwagen/laterale Führung/C-Level-Flags), akademische Titel (Prefix/Suffix-Arrays). |
| `employee_history` | Append-only Ereignis-Timeline pro Person (fester Enum: Eintritt, Beförderung, Versetzung, Karenz, Vertragsänderung, Stammdatenänderung, Austritt, Wiedereintritt, Reorganisation, Gehaltsanpassung, Rückkehr). |
| `employee_dependents` | Angehörige (Ehepartner:in/Lebenspartner:in/Kind/Sonstige) je Mitarbeiter:in; Edit = Löschen + Neuanlage, kein In-place-Update. |
| `employee_notes` | HR-Notizen je Mitarbeiter:in, add-only, mit optionalem "Wiedervorlage am"-Datum. Bewusst nicht autor-gescoped — jede aktive HR-Person sieht jede offene Notiz ("Meine Notizen" ist ein geteiltes Postfach, kein persönliches). |
| `positions` | Planstellen mit eindeutiger `position_number` (^6\d{7}$), Status `open`/`filled`, `valid_from`-Gültigkeitsfenster. |
| `hire_drafts` | Fortsetzbarer Zwischenstand des Neueinstellungs-Wizards (JSONB-Payload), eigentümer-gescoped. |
| `saved_reports` | Gespeicherte Report-Konfigurationen, eigentümer-gescoped. |
| `pending_org_changes` | Effective-dated (zukünftig wirksame) Änderungen — Versetzung/Beförderung/Karenz-Start/-Rückkehr/Vertragsänderung/Reorg — die erst am `effective_date` angewendet werden. Wird von `apply_due_pending_changes()` verarbeitet, aufgerufen vom Cron-Route-Handler. Entspricht dem, was in generischen HR-Schemata oft "planned_changes" heißt. |
| `audit_log` | Systemweiter, unveränderlicher Audit-Trail (wer/wann/was/an wem). Wird ausschließlich von SQL-Funktionen beschrieben, nie direkt aus der App. |
| `reorg_scenarios` / `reorg_moves` | Persistierte Reorg-Pläne inkl. `undo_snapshot` (Pre-Change-Zustand für die Rückgängig-Funktion). |
## Cron / effective-dated changes
`apply_due_pending_changes()` (SQL, `SECURITY DEFINER`) ist die einzige
Funktion, deren Ausführungsrecht explizit auf `service_role` beschränkt ist
(`revoke ... from public, anon, authenticated; grant ... to service_role`).
Sie wird von `app/api/cron/apply-pending-changes/route.ts` aufgerufen —
täglich vom `cron`-Container aus `docker-compose.yml`. Die Route selbst
authentifiziert per `CRON_SECRET`-Bearer-Token, nicht über eine Sitzung — es
gibt keine anfragende Person, nur den Zeitplan.
Idempotenz: `pending_org_changes.status` läuft `pending` → `applied` (oder
`cancelled` bei Reorg-Undo); die Auswahl-Query filtert immer auf
`status = 'pending'`, ein zweiter Lauf wirkt daher auf bereits angewendete
Einträge nicht erneut.
## Bekannte Lücken vor Produktivbetrieb
Siehe README.md → "Known TODOs" für den aktuellen Stand.