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alpenwerk-hr/README.md
Maximilian Stubhan e958bb5c6b
Some checks failed
CI / Lint, Typen, Tests, Build (push) Failing after 5m51s
CI / Integrationstests (echtes Postgres) (push) Failing after 5m15s
Stop pretending Vercel is an option
It was never used. The repository lives on a self-hosted Gitea, which
Vercel's git integration cannot connect to at all — so the documented
route amounted to "mirror to GitHub first", and nobody did.

vercel.json is gone, and with it the branch in next.config.ts that
switched off `output: "standalone"` when the VERCEL variable was
present. That branch was the only functional trace; everything else was
documentation and comments describing a second deployment path that did
not exist.

DEPLOYMENT.md loses its "two supported ways" framing and the whole
Vercel section — about fifty lines. Several statements next to it were
stale for a different reason and are corrected in the same pass: the
outbound-firewall table still listed Supabase's pooler (the database is
a container now, nothing leaves the server), the prerequisites still
demanded an existing Supabase project, and the .env table still asked
for a pooler connection string instead of the two new passwords.

The nightly job is described as what it is — a container in
docker-compose.yml — rather than as a replacement for Vercel Cron.

Migrations keep their references: two comments from July mention Vercel
Cron, and they describe what was true when they were written.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-21 11:02:40 +02:00

157 lines
7.0 KiB
Markdown

# Alpenwerk HR Master
Interne HR-Stammdatenverwaltung: Mitarbeiter:innen, Organisationsstruktur
(Bereich/Abteilung/Team), Planstellen, Neueinstellungen, Versetzungen/
Beförderungen/Karenz, Reorganisationen und der zugehörige Audit-Trail.
## Zweck
Die App ersetzt Excel-basierte HR-Stammdatenpflege durch ein Werkzeug mit
verbindlichen Regeln (z. B. wirksame Daten statt sofortiger Änderungen,
eindeutige Positions-/Org-Nummern, verpflichtende Historie) und einem
lückenlosen Audit-Trail für jede Änderung.
**Alle Mitarbeiterdaten in diesem System sind vertraulich** — Stammdaten,
Verträge, Sozialversicherungsnummern, Angehörige und Audit-Daten. Zugriff ist
auf explizit aktivierte HR-Benutzer:innen beschränkt (siehe
[Sicherheitsprinzipien](#sicherheitsprinzipien)).
## Tech-Stack
- Next.js 16 (App Router) — **Achtung:** Next.js 16 hat Breaking Changes
gegenüber älteren Versionen (u. a. `proxy.ts` statt `middleware.ts`).
Vor Änderungen an Framework-nahen Dateien die lokalen Docs unter
`node_modules/next/dist/docs/` konsultieren; sie sind maßgeblich, ältere
Anleitungen im Netz beschreiben teils überholte APIs.
- React 19, TypeScript
- Supabase (Postgres, Auth, RLS) — Datenhaltung liegt vollständig in
Supabase, nicht im Next.js-Prozess.
- Tailwind CSS v4
- Vitest — Unit- (Node), Komponenten- (jsdom) und Integrationstests
(gegen ein lokales Supabase)
## Setup
```bash
npm install
cp .env.example .env.local # Werte eintragen, siehe unten
npm run dev
```
Für lokale Supabase-Entwicklung (statt gegen ein Cloud-Projekt):
```bash
supabase start # startet lokalen Postgres/Auth/Studio-Stack
```
`supabase/config.toml` und `.env.test.local` sind bereits auf die
Standard-Ports der lokalen Supabase-CLI abgestimmt.
## Umgebungsvariablen
Siehe [`.env.example`](.env.example) für die vollständige, kommentierte
Liste. Kurzfassung:
| Variable | Sichtbarkeit | Zweck |
|---|---|---|
| `DATABASE_URL` | Nur Server | PostgreSQL-Verbindung. Die Rolle darf **kein** `BYPASSRLS` haben |
| `DATABASE_SSL` | Nur Server | `false` für lokal/CI ohne TLS |
| `AUTH_SECRET` | Nur Server | Signiert und verschlüsselt das Sitzungscookie |
| `AUTH_MICROSOFT_ENTRA_ID_ID` | Nur Server | Anwendungs-ID der Entra-Registrierung |
| `AUTH_MICROSOFT_ENTRA_ID_SECRET` | Nur Server | Client-Geheimnis dazu |
| `AUTH_MICROSOFT_ENTRA_ID_ISSUER` | Nur Server | Aussteller mit Mandanten-ID — nicht `common` |
| `CRON_SECRET` | Nur Server | Schützt `/api/cron/apply-pending-changes` |
**Es gibt keine `NEXT_PUBLIC_*`-Variablen mehr.** Nichts wird in das
Browser-Bundle eingebacken, weil der Browser mit nichts ausser der Anwendung
selbst spricht. Ein Docker-Abbild ist damit umgebungsneutral: einmal gebaut,
überall dasselbe — vorher brauchte jede Umgebung ihr eigenes.
## Scripts
| Befehl | Zweck |
|---|---|
| `npm run dev` | Lokaler Dev-Server |
| `npm run build` | Produktions-Build |
| `npm run start` | Produktions-Server (nach `build`) |
| `npm run lint` | ESLint (`eslint-config-next`, Flat Config) |
| `npm run typecheck` | `tsc --noEmit` |
| `npm run test` | Vitest, Unit-Tests (`tests/unit/**`) |
| `npm run test:integration` | Vitest gegen eine echte (lokale) Supabase-Instanz — braucht `supabase start` und `.env.test.local` |
| `npm run test:e2e` | Playwright |
| `npm run check` | lint + typecheck + test + build in Folge |
## Sicherheitsprinzipien
- **RLS ist die eigentliche Schranke, nicht die UI.** Jede Tabelle hat Row
Level Security aktiv; `proxy.ts` (App-Ebene) ist Defense-in-Depth, keine
Ersatzkontrolle.
- **Ein Rollenmodell:** `profiles.role = 'hr'` + `profiles.is_active = true`,
geprüft über die SQL-Funktion `is_hr_user()`. Kein Sub-Rollensystem —
siehe [`docs/datenkatalog.md`](docs/datenkatalog.md#zugriffsschutz).
- **Es gibt keinen privilegierten Zugang mehr.** Der Dienstschlüssel, der RLS
aushebelte, ist ersatzlos entfallen; auch der nächtliche Lauf benutzt
dieselbe Rolle ohne `BYPASSRLS`. Was ohne angemeldete Person laufen muss,
steht als `SECURITY DEFINER`-Funktion in der Datenbank und prüft dort
selbst, was es tut.
- **Jede Abfrage läuft in einer Transaktion mit gesetztem Sitzungskontext.**
Die Kysely-Instanz wird nicht exportiert — der einzige Weg an die Datenbank
ist `withUser()` (`lib/db/index.ts`), und eine ESLint-Regel verbietet den
Import von `pg` ausserhalb von `lib/db/`.
- **Audit-Log ist transaktional in der Datenbank**, nicht im App-Code: jede
mutierende SQL-Funktion schreibt ihren `audit_log`-Eintrag in derselben
Transaktion wie die Änderung selbst. Details und Prüfung siehe
[`docs/security-review.md`](docs/security-review.md).
- **Historie ist append-only** (`employee_history`, `audit_log`) — RLS
erlaubt kein `update`/`delete`. Korrekturen sind kompensierende Einträge.
## Cron-Konfiguration
`/api/cron/apply-pending-changes` wendet wirksam gewordene, zukunftsdatierte
Änderungen an (`pending_org_changes` → `apply_due_pending_changes()`).
- Den Zeitplan hält der `cron`-Container aus `docker-compose.yml`: täglich
03:00 Uhr, mit `Authorization: Bearer <CRON_SECRET>`.
- Fehlt `CRON_SECRET` oder stimmt der Header nicht, antwortet die Route mit
`401` (nicht `500` — bewusst, siehe `tests/unit/security.test.ts`).
## Supabase-Hinweise
- Schema-Quelle der Wahrheit: `supabase/migrations/`. Menschlich lesbare
Fassung, aus der laufenden Datenbank erzeugt:
[`docs/datenkatalog.md`](docs/datenkatalog.md).
- Migrationen einspielen: `supabase db push` (gegen das verlinkte Projekt)
bzw. `supabase start` + automatische Anwendung für lokale Entwicklung.
- `supabase/seed.ts` und `.env.test.local` sind nur für lokale
Entwicklung/Tests gedacht, nie für ein Produktivprojekt verwenden.
## Testing
- `npm run test` — schnell, keine externen Abhängigkeiten, läuft in CI.
- `npm run test:integration` — braucht eine laufende lokale Supabase-Instanz
(`supabase start`) und `.env.test.local`; prüft RLS-Verhalten end-to-end
(siehe `tests/integration/authorization.test.ts` für das HR-Only-Zugriffs-
modell).
- `npm run test:e2e` — Playwright gegen einen laufenden Dev-/Preview-Server.
## Deployment
Siehe [`DEPLOYMENT.md`](DEPLOYMENT.md): Anwendung und Datenbank als Container,
Reverse-Proxy/TLS, der nächtliche Lauf, Migrationen und Updates.
## Known TODOs vor Produktivbetrieb
- **Content-Security-Policy fehlt noch** (`next.config.ts` setzt bewusst
keine CSP — Skript-/Style-/Connect-Quellen sind noch nicht vollständig
inventarisiert; ungeprüft geraten zu setzen riskiert, Hydration oder den
Supabase-Client stillschweigend zu brechen).
- **Lokale Scratch-Artefakte** (`.scratch_*`, `.scratch_shots/`) enthalten
Screenshots/Hilfsskripte aus einer früheren manuellen Verifikation und
liegen noch im Arbeitsverzeichnis. Sie sind jetzt über `.gitignore`
ausgeschlossen; vor einem Produktiv-Handover sollten sie durchgesehen und
bei Bedarf gelöscht werden.
- **Kein granulareres Rollenmodell** — aktuell HR-only (alles-oder-nichts).
Falls z. B. eine reine Lese-Rolle künftig gebraucht wird, gehört die
Erweiterung in eine neue Migration (`is_hr_user()`/RLS-Policies), nicht in
App-seitigen Code.