Against the hosted database a round trip costs about as much as the queries themselves (~90ms), so page time was dominated by how many waves ran in sequence rather than by the SQL. Measured with the median of five runs: - Employee list 244ms -> 101ms. It awaited loadOrgMaps and only then the page of employees; the lookup tables are needed to label rows, not to build the query, so both now go out together. - Employee detail 120ms -> 62ms. Nine of the ten queries key off the id already in the URL and had no reason to wait for the employee row. The manager comes back as an embedded resource on that row instead of a follow-up query, which is what makes it one wave rather than two — an intermediate version that merely reordered the waves measured *slower*, and the embed is the part that actually helps. - Reports 197ms -> 180ms. Three waves became two. Modest, and worth saying so: the snapshot query itself dominates that page, not the wave count. Also fixes a blank employee list I caused. `absence_type` was added to the list's explicit column list ahead of its migration, and PostgREST rejects the *entire* query for one unknown column — so `data` came back null and the page rendered zero of 809 employees rather than just dropping a chip label. The column is out of that select until 20260726120000_absence_type.sql is applied; the detail page selects "*" and shows the kind once it exists. Verified against the real database rather than by typecheck alone, which is what would have caught it in the first place.
Manner HR Master
Interne HR-Stammdatenverwaltung: Mitarbeiter:innen, Organisationsstruktur (Bereich/Abteilung/Team), Planstellen, Neueinstellungen, Versetzungen/ Beförderungen/Karenz, Reorganisationen und der zugehörige Audit-Trail.
Zweck
Die App ersetzt Excel-basierte HR-Stammdatenpflege durch ein Werkzeug mit verbindlichen Regeln (z. B. wirksame Daten statt sofortiger Änderungen, eindeutige Positions-/Org-Nummern, verpflichtende Historie) und einem lückenlosen Audit-Trail für jede Änderung.
Alle Mitarbeiterdaten in diesem System sind vertraulich — Stammdaten, Verträge, Sozialversicherungsnummern, Angehörige und Audit-Daten. Zugriff ist auf explizit aktivierte HR-Benutzer:innen beschränkt (siehe Sicherheitsprinzipien).
Tech-Stack
- Next.js 16 (App Router) — Achtung: Next.js 16 hat Breaking Changes
gegenüber älteren Versionen (u. a.
proxy.tsstattmiddleware.ts). Vor Änderungen an Framework-nahen Dateien die lokalen Docs unternode_modules/next/dist/docs/konsultieren; sie sind maßgeblich, ältere Anleitungen im Netz beschreiben teils überholte APIs. - React 19, TypeScript
- Supabase (Postgres, Auth, RLS) — Datenhaltung liegt vollständig in Supabase, nicht im Next.js-Prozess.
- Tailwind CSS v4
- Vitest — Unit- (Node), Komponenten- (jsdom) und Integrationstests (gegen ein lokales Supabase)
Setup
npm install
cp .env.example .env.local # Werte eintragen, siehe unten
npm run dev
Für lokale Supabase-Entwicklung (statt gegen ein Cloud-Projekt):
supabase start # startet lokalen Postgres/Auth/Studio-Stack
supabase/config.toml und .env.test.local sind bereits auf die
Standard-Ports der lokalen Supabase-CLI abgestimmt.
Umgebungsvariablen
Siehe .env.example für die vollständige, kommentierte
Liste. Kurzfassung:
| Variable | Sichtbarkeit | Zweck |
|---|---|---|
NEXT_PUBLIC_SUPABASE_URL |
Browser + Server | Supabase-Projekt-URL |
NEXT_PUBLIC_SUPABASE_ANON_KEY |
Browser + Server | Anon-Key, RLS-gebunden |
SUPABASE_SERVICE_ROLE_KEY |
Nur Server | Umgeht RLS vollständig — niemals im Browser-Bundle, niemals loggen |
CRON_SECRET |
Nur Server | Schützt /api/cron/apply-pending-changes |
NEXT_PUBLIC_*-Werte werden beim Build in das Client-Bundle eingebacken —
eine Änderung erfordert einen Rebuild, nicht nur einen Neustart (relevant
für Docker-Deployments, siehe unten).
Scripts
| Befehl | Zweck |
|---|---|
npm run dev |
Lokaler Dev-Server |
npm run build |
Produktions-Build |
npm run start |
Produktions-Server (nach build) |
npm run lint |
ESLint (eslint-config-next, Flat Config) |
npm run typecheck |
tsc --noEmit |
npm run test |
Vitest, Unit-Tests (tests/unit/**) |
npm run test:integration |
Vitest gegen eine echte (lokale) Supabase-Instanz — braucht supabase start und .env.test.local |
npm run test:e2e |
Playwright |
npm run check |
lint + typecheck + test + build in Folge |
Sicherheitsprinzipien
- RLS ist die eigentliche Schranke, nicht die UI. Jede Tabelle hat Row
Level Security aktiv;
proxy.ts(App-Ebene) ist Defense-in-Depth, keine Ersatzkontrolle. - Ein Rollenmodell:
profiles.role = 'hr'+profiles.is_active = true, geprüft über die SQL-Funktionis_hr_user(). Kein Sub-Rollensystem — siehedocs/data-model.md. - Service-Role-Key ist server-only. Einzige Verwendung:
lib/supabase/admin.ts, geschützt durchimport "server-only"(macht einen versehentlichen Client-Import zu einem Build-Fehler statt einem Laufzeitproblem). - Audit-Log ist transaktional in der Datenbank, nicht im App-Code: jede
mutierende SQL-Funktion schreibt ihren
audit_log-Eintrag in derselben Transaktion wie die Änderung selbst. Details und Prüfung siehedocs/security-review.md. - Historie ist append-only (
employee_history,audit_log) — RLS erlaubt keinupdate/delete. Korrekturen sind kompensierende Einträge.
Cron-Konfiguration
/api/cron/apply-pending-changes wendet wirksam gewordene, zukunftsdatierte
Änderungen an (pending_org_changes → apply_due_pending_changes()).
- Auf Vercel:
vercel.jsondefiniert den täglichen Schedule; Vercel Cron sendetAuthorization: Bearer <CRON_SECRET>automatisch, wennCRON_SECRETin den Projekt-Env-Vars gesetzt ist. - Außerhalb von Vercel (Docker): kein Vercel Cron verfügbar — siehe
DEPLOYMENT.mdfür den Cron-Sidecar-Container, der denselben Endpoint mit demselben Schema aufruft. - Fehlt
CRON_SECREToder stimmt der Header nicht, antwortet die Route mit401(nicht500— bewusst, siehetests/unit/security.test.ts).
Supabase-Hinweise
- Schema-Quelle der Wahrheit:
supabase/migrations/. Menschlich lesbare Zusammenfassung:docs/data-model.md. - Migrationen einspielen:
supabase db push(gegen das verlinkte Projekt) bzw.supabase start+ automatische Anwendung für lokale Entwicklung. supabase/seed.tsund.env.test.localsind nur für lokale Entwicklung/Tests gedacht, nie für ein Produktivprojekt verwenden.
Testing
npm run test— schnell, keine externen Abhängigkeiten, läuft in CI.npm run test:integration— braucht eine laufende lokale Supabase-Instanz (supabase start) und.env.test.local; prüft RLS-Verhalten end-to-end (siehetests/integration/authorization.test.tsfür das HR-Only-Zugriffs- modell).npm run test:e2e— Playwright gegen einen laufenden Dev-/Preview-Server.
Deployment
Siehe DEPLOYMENT.md für Docker-basiertes Deployment
(Dockerfile, docker-compose.yml, Reverse-Proxy/TLS, Cron-Ersatz, Updates).
Für Vercel: vercel.json ist bereits vorhanden; Env-Vars im
Vercel-Projekt setzen (siehe oben).
Known TODOs vor Produktivbetrieb
- Content-Security-Policy fehlt noch (
next.config.tssetzt bewusst keine CSP — Skript-/Style-/Connect-Quellen sind noch nicht vollständig inventarisiert; ungeprüft geraten zu setzen riskiert, Hydration oder den Supabase-Client stillschweigend zu brechen). - Lokale Scratch-Artefakte (
.scratch_*,.scratch_shots/) enthalten Screenshots/Hilfsskripte aus einer früheren manuellen Verifikation und liegen noch im Arbeitsverzeichnis. Sie sind jetzt über.gitignoreausgeschlossen; vor einem Produktiv-Handover sollten sie durchgesehen und bei Bedarf gelöscht werden. - Kein granulareres Rollenmodell — aktuell HR-only (alles-oder-nichts).
Falls z. B. eine reine Lese-Rolle künftig gebraucht wird, gehört die
Erweiterung in eine neue Migration (
is_hr_user()/RLS-Policies), nicht in App-seitigen Code.