The bell is a shared pile: every active HR person sees every open note, regardless of who wrote it. That was agreed and it stays the default — this narrows it, it never widens it. You can now untick colleagues whose notes you do not want to see. What gets stored is the *exceptions*, not the selection. The difference shows the day someone new joins HR: had the selection been stored, she would be invisible to everyone until each person ticked her, and nobody would notice her follow-ups piling up. This way she is visible from day one and hiding her is a deliberate act. Same reasoning that made notes a shared inbox in the first place — the silent gap is worse than a row too many. Own notes always come through: `note_mutes` rejects a self-reference, and the predicate says so again rather than depending on a check constraint staying put. Notes with no author come through too — hiding one because nobody knows who wrote it is exactly the loss this list exists to prevent. The rule lives in lib/notes.ts as one SQL expression because two places need it: the bell in the header and the "Anstehend" card on the dashboard. Two copies drift, and then the card counts something the bell does not show. No SQL function and no audit row, unlike anything that touches employee data — this is a personal display preference, and an audit trail recording every tick would make finding real changes harder. Same pattern as saved reports and hire drafts, and the owner policy on note_mutes means a row for someone else cannot be written even with invented values. The checkbox flips immediately and flips back if saving fails; the list gets clicked through several at a time and a round trip per tick feels like hesitation. Verified: 19 tests, five mutation-checked (or→and, dropping the own-notes clause, inverting `not exists`, inverting the default, and losing the email fallback each turn them red). Typecheck, lint, schema drift, 477 tests and the build are clean. Not seen in a browser: login goes through the company account and the database is unreachable — the migration is reviewed but has not been run. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Alpenwerk HR Master
Interne HR-Stammdatenverwaltung: Mitarbeiter:innen, Organisationsstruktur (Bereich/Abteilung/Team), Planstellen, Neueinstellungen, Versetzungen/ Beförderungen/Karenz, Reorganisationen und der zugehörige Audit-Trail.
Zweck
Die App ersetzt Excel-basierte HR-Stammdatenpflege durch ein Werkzeug mit verbindlichen Regeln (z. B. wirksame Daten statt sofortiger Änderungen, eindeutige Positions-/Org-Nummern, verpflichtende Historie) und einem lückenlosen Audit-Trail für jede Änderung.
Alle Mitarbeiterdaten in diesem System sind vertraulich — Stammdaten, Verträge, Sozialversicherungsnummern, Angehörige und Audit-Daten. Zugriff ist auf explizit aktivierte HR-Benutzer:innen beschränkt (siehe Sicherheitsprinzipien).
Tech-Stack
- Next.js 16 (App Router) — Achtung: Next.js 16 hat Breaking Changes
gegenüber älteren Versionen (u. a.
proxy.tsstattmiddleware.ts). Vor Änderungen an Framework-nahen Dateien die lokalen Docs unternode_modules/next/dist/docs/konsultieren; sie sind maßgeblich, ältere Anleitungen im Netz beschreiben teils überholte APIs. - React 19, TypeScript
- PostgreSQL, angesprochen über Kysely und
pg— die Datenhaltung liegt in der Datenbank, nicht im Next.js-Prozess. Der Zugriff läuft ausschliesslich überwithUser()(lib/db/), das den Sitzungskontext setzt. - Auth.js gegen Microsoft Entra ID — keine eigenen Passwörter.
- Tailwind CSS v4
- Vitest — Unit- (Node), Komponenten- (jsdom) und Integrationstests (gegen eine erreichbare Datenbank)
Setup
npm install
cp .env.example .env.local # Werte eintragen, siehe unten
npm run dev
Für eine lokale Datenbank genügt der Container aus docker-compose.yml:
docker compose up -d db
docker compose run --rm migrate # spielt db/migrations/ ein
Danach zeigt DATABASE_URL in .env.local auf diese Datenbank.
Umgebungsvariablen
Siehe .env.example für die vollständige, kommentierte
Liste. Kurzfassung:
| Variable | Sichtbarkeit | Zweck |
|---|---|---|
DATABASE_URL |
Nur Server | PostgreSQL-Verbindung. Die Rolle darf kein BYPASSRLS haben |
DATABASE_SSL |
Nur Server | false für lokal/CI ohne TLS |
AUTH_SECRET |
Nur Server | Signiert und verschlüsselt das Sitzungscookie |
AUTH_MICROSOFT_ENTRA_ID_ID |
Nur Server | Anwendungs-ID der Entra-Registrierung |
AUTH_MICROSOFT_ENTRA_ID_SECRET |
Nur Server | Client-Geheimnis dazu |
AUTH_MICROSOFT_ENTRA_ID_ISSUER |
Nur Server | Aussteller mit Mandanten-ID — nicht common |
CRON_SECRET |
Nur Server | Schützt /api/cron/apply-pending-changes |
Es gibt keine NEXT_PUBLIC_*-Variablen mehr. Nichts wird in das
Browser-Bundle eingebacken, weil der Browser mit nichts ausser der Anwendung
selbst spricht. Ein Docker-Abbild ist damit umgebungsneutral: einmal gebaut,
überall dasselbe — vorher brauchte jede Umgebung ihr eigenes.
Scripts
| Befehl | Zweck |
|---|---|
npm run dev |
Lokaler Dev-Server |
npm run build |
Produktions-Build |
npm run start |
Produktions-Server (nach build) |
npm run lint |
ESLint (eslint-config-next, Flat Config) |
npm run typecheck |
tsc --noEmit |
npm run test |
Vitest, Unit-Tests (tests/unit/**) |
npm run test:integration |
Vitest gegen eine erreichbare Datenbank; überspringt sich ohne DATABASE_URL |
npm run test:e2e |
Playwright |
npm run migrate |
Ausstehende Migrationen einspielen (--dry-run, --baseline) |
npm run check |
lint + typecheck + test + build in Folge |
Sicherheitsprinzipien
- RLS ist die eigentliche Schranke, nicht die UI. Jede Tabelle hat Row
Level Security aktiv;
proxy.ts(App-Ebene) ist Defense-in-Depth, keine Ersatzkontrolle. - Ein Rollenmodell:
profiles.role = 'hr'+profiles.is_active = true, geprüft über die SQL-Funktionis_hr_user(). Kein Sub-Rollensystem — siehedocs/datenkatalog.md. - Es gibt keinen privilegierten Zugang mehr. Der Dienstschlüssel, der RLS
aushebelte, ist ersatzlos entfallen; auch der nächtliche Lauf benutzt
dieselbe Rolle ohne
BYPASSRLS. Was ohne angemeldete Person laufen muss, steht alsSECURITY DEFINER-Funktion in der Datenbank und prüft dort selbst, was es tut. - Jede Abfrage läuft in einer Transaktion mit gesetztem Sitzungskontext.
Die Kysely-Instanz wird nicht exportiert — der einzige Weg an die Datenbank
ist
withUser()(lib/db/index.ts), und eine ESLint-Regel verbietet den Import vonpgausserhalb vonlib/db/. - Audit-Log ist transaktional in der Datenbank, nicht im App-Code: jede
mutierende SQL-Funktion schreibt ihren
audit_log-Eintrag in derselben Transaktion wie die Änderung selbst. Details und Prüfung siehedocs/security-review.md. - Historie ist append-only (
employee_history,audit_log) — RLS erlaubt keinupdate/delete. Korrekturen sind kompensierende Einträge.
Cron-Konfiguration
/api/cron/apply-pending-changes wendet wirksam gewordene, zukunftsdatierte
Änderungen an (pending_org_changes → apply_due_pending_changes()).
- Den Zeitplan hält der
cron-Container ausdocker-compose.yml: täglich 03:00 Uhr, mitAuthorization: Bearer <CRON_SECRET>. - Fehlt
CRON_SECREToder stimmt der Header nicht, antwortet die Route mit401(nicht500— bewusst, siehetests/unit/security.test.ts).
Datenbank
- Schema-Quelle der Wahrheit:
db/migrations/. Menschlich lesbare Fassung, aus der laufenden Datenbank erzeugt:docs/datenkatalog.md. - Migrationen einspielen:
npm run migrate. Der Läufer wendet nur die fehlenden Dateien an, jede in ihrer eigenen Transaktion, und führt darüber Buch inmigrationen.schema_migrations. lib/types.tswird von Hand gepflegt.npm run types:checkhält sie Spalte für Spalte gegen die Migrationen.
Testing
npm run test— schnell, keine externen Abhängigkeiten, läuft in CI.npm run test:integration— braucht eine erreichbare Datenbank (DATABASE_URL). Geprüft werden Regeln, die es zweimal gibt: einmal als SQL, einmal als TypeScript. OhneDATABASE_URLüberspringen sich die Dateien, statt mit einem Verbindungsfehler abzubrechen.npm run test:e2e— Playwright gegen einen laufenden Dev-/Preview-Server.
Deployment
Siehe DEPLOYMENT.md: Anwendung und Datenbank als Container,
Reverse-Proxy/TLS, der nächtliche Lauf, Migrationen und Updates.
Known TODOs vor Produktivbetrieb
- Content-Security-Policy läuft im Nur-Bericht-Modus (
next.config.ts). Erzwungen wird sie erst, wenn die Meldungen sauber sind — eine geratene, erzwungene Richtlinie blendet die Anwendung für alle aus. - Seed für die Integrationstests fehlt. Er lag in der abgelösten Umgebung. Zwei der drei Integrationstests vergleichen Regeln über den gesamten Bestand und brauchen dafür Daten; bis der Seed nachgezogen ist, laufen sie nur gegen eine bereits befüllte Datenbank, nicht in der CI.
- Sicherheitsprüfung des heutigen Aufbaus steht aus — siehe
docs/security-review.md. - Bildschirmfotos unter
.scratch_shots/stammen aus einer früheren Handprüfung. Sie sind über.gitignoreausgeschlossen; vor der Übergabe durchsehen und löschen. - Kein granulareres Rollenmodell — aktuell HR-only (alles-oder-nichts).
Falls z. B. eine reine Lese-Rolle künftig gebraucht wird, gehört die
Erweiterung in eine neue Migration (
is_hr_user()/RLS-Policies), nicht in App-seitigen Code.