The target is a VM inside the company network, reachable only from there. Two consequences decide whether this works at all, and both are easy to discover too late — after the firewall rules are already written. The server needs outbound access even though nothing comes in. Auth.js exchanges the authorisation code for a token server-side and fetches the issuer's configuration, so login.microsoftonline.com must be reachable from the VM; the database likewise. That the person signs in through their own browser is not enough, which is the assumption worth naming before someone builds a closed network around it. HTTPS is not optional either: Entra accepts http only for localhost. The practical route without public reachability is a public DNS name pointing at a private address and a certificate obtained through the DNS challenge — allowed, common, and it yields a normally trusted certificate while the server stays unreachable from outside. deploy/Caddyfile does that, and the alternative (self-signed, trusted on every workstation) is written down with its cost. docker-compose now publishes port 3000 on 127.0.0.1 only. It was on every interface, so the same service also stood there unencrypted, and one gap in the firewall was enough. The proxy is the only way in. AUTH_URL is documented for the same reason a comment sits in the Caddyfile: behind a proxy the container does not see the name the browser used, and the callback would point somewhere nobody can reach. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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Deployment mit Docker
Dieser Guide beschreibt, wie die App als Docker-Container auf einem eigenen Linux-Server läuft.
Was wird containerisiert – und was nicht
- Containerisiert: nur die Next.js-App selbst (
Dockerfile). - Nicht containerisiert: die Datenbank. Die App verbindet sich über
DATABASE_URLzu einem beliebigen PostgreSQL ab 15 — heute ein Supabase-Projekt, genauso möglich sind Azure Flexible Server, RDS, Cloud SQL oder eigenes Blech.supabase/in diesem Repo ist die Migrations- und Entwicklungsumgebung, kein Teil des Deployments. - Ebenfalls nicht containerisiert: die Anmeldung. Sie läuft über Microsoft Entra ID; die App hält nur das Sitzungscookie (Auth.js). Es gibt keinen Anmeldedienst, der mit ausgerollt werden müsste.
- Ersetzt: der Vercel-Cron-Job aus
vercel.json(täglich 03:00 Uhr, ruft/api/cron/apply-pending-changesauf, um fällige Versetzungen/ Beförderungen/Karenz/Reorg-Änderungen zu übernehmen). Da es außerhalb von Vercel kein Vercel-Cron gibt, übernimmt das imdocker-compose.ymlenthaltenecron-Sidecar-Container diese Aufgabe mit demselben Schema und demselben Bearer-Secret, das die Route bereits erwartet.
Betrieb im Firmennetz — zwei Dinge vorab
Die App läuft intern, aber sie ist nicht von der Aussenwelt unabhängig. Beides vor der Installation klären, sonst scheitert es am Ende an der Firewall:
1. Der Server braucht ausgehenden Zugang. Eingehend aus dem Internet nichts, ausgehend zwingend:
| Ziel | Wofür | Ohne das |
|---|---|---|
login.microsoftonline.com (443) |
Auth.js tauscht den Anmeldecode serverseitig gegen ein Token und lädt die Konfiguration des Ausstellers | keine Anmeldung möglich |
Die Datenbank (Supabase: *.pooler.supabase.com, 6543) |
jede Abfrage | die App startet, zeigt aber nichts |
Dass die Anmeldung im Browser der Person stattfindet, genügt nicht — der Tausch von Code gegen Token läuft vom Server aus. Liegt die VM in einem abgeschotteten Netz, ist entweder ein Proxy nötig oder eine PostgreSQL- Instanz im selben Netz statt Supabase.
2. HTTPS ist Pflicht, auch intern. Entra ID akzeptiert http nur für
localhost. Der praktikable Weg ohne öffentliche Erreichbarkeit: ein
öffentlicher DNS-Name, der auf die private Adresse zeigt (z. B.
hr.elycon.solutions → 10.x.x.x) und ein Zertifikat über die
DNS-Challenge. Das ist zulässig, verbreitet, und liefert ein regulär
vertrauenswürdiges Zertifikat, ohne dass der Server je aus dem Internet
erreichbar ist.
Beispielkonfiguration: deploy/Caddyfile.
Die Alternative — selbst signiertes Zertifikat — bedeutet, es auf jedem Arbeitsplatz als vertrauenswürdig zu hinterlegen. Bei zwei Personen machbar, bei zwanzig nicht.
Voraussetzungen
- Docker + Docker Compose (v2, das im Docker Desktop/Docker Engine
enthaltene
docker compose) auf dem Zielserver. - Ein bestehendes Supabase-Projekt mit den Migrationen aus
supabase/migrations/bereits eingespielt (supabase db pushbzw. wie bisher).
1. .env anlegen
cp .env.example .env
Werte eintragen:
| Variable | Woher |
|---|---|
DATABASE_URL |
Verbindungsstring der PostgreSQL-Instanz. Die Rolle darf kein BYPASSRLS haben; hinter einem Pooler den Transaktions-Modus (bei Supabase Port 6543) |
DATABASE_SSL |
nur setzen (false), wenn die Datenbank ohne TLS läuft |
AUTH_SECRET |
selbst generieren: openssl rand -base64 32 |
AUTH_MICROSOFT_ENTRA_ID_ID |
Entra-Portal → App-Registrierung → Übersicht |
AUTH_MICROSOFT_ENTRA_ID_SECRET |
Entra-Portal → Zertifikate & Geheimnisse (nur einmal sichtbar!) |
AUTH_MICROSOFT_ENTRA_ID_ISSUER |
https://login.microsoftonline.com/<verzeichnis-id>/v2.0 |
CRON_SECRET |
selbst generieren: openssl rand -hex 32 |
Details zur Entra-Registrierung: docs/entra-sso.md.
Wichtig zum Verständnis:
- Nichts davon wird in das Image eingebacken. Es gibt keine
NEXT_PUBLIC_*-Variablen mehr; alle Werte liest die Anwendung zur Laufzeit überenv_file. Eine Änderung braucht deshalb nur einen Neustart, keinen neuen Build — und dasselbe Image läuft in Test und Produktion. .envsteht schon in.gitignore– nicht committen.
2. Bauen und lokal testen
docker compose build
docker compose up -d
docker compose logs -f app
App ist danach unter http://localhost:3000 erreichbar. Healthcheck prüft
GET /login; Status siehe docker compose ps.
Cron-Sidecar prüfen:
docker compose logs -f cron
3. Auf einem Server deployen
Einfachste Variante – Repo direkt auf dem Server bauen:
git clone <repo-url> && cd manner-app
cp .env.example .env # Werte eintragen
docker compose up -d --build
Alternative für CI/CD (Image einmal bauen, überall pullen): Image in einer
Registry bauen und pushen, auf dem Server nur
docker compose pull && docker compose up -d ausführen. Dafür in
docker-compose.yml zusätzlich image: <registry>/<name>:<tag> setzen.
Build-Argumente braucht es dabei keine: das Abbild enthält keine
umgebungsabhängigen Werte mehr, alles kommt zur Laufzeit aus .env.
Dasselbe Abbild läuft damit in Test und Produktion.
4. Reverse Proxy + HTTPS
Next.js selbst sollte laut den offiziellen Docs nicht direkt exponiert werden – ein Reverse Proxy übernimmt TLS, Rate-Limiting und Request- Validierung.
Fertige Konfiguration: deploy/Caddyfile — mit
DNS-Challenge, weil der Server aus dem Internet nicht erreichbar ist (siehe
oben).
sudo cp deploy/Caddyfile /etc/caddy/Caddyfile
sudo systemctl reload caddy
docker-compose.yml veröffentlicht Port 3000 bewusst nur auf
127.0.0.1 — die App ist also ausschliesslich über den Proxy erreichbar,
nicht daneben unverschlüsselt.
Zusätzlich in die .env:
AUTH_URL=https://hr.elycon.solutions
Ohne diesen Wert baut Auth.js seine Rückruf-Adresse aus dem, was der Container sieht — und das ist hinter dem Proxy nicht der Name, den der Browser benutzt hat.
5. Updates ausrollen
git pull
docker compose build
docker compose up -d
Kurzer Downtime-Moment beim Neustart des app-Containers ist bei dieser
Single-Instance-Compose-Konfiguration normal. Für Zero-Downtime-Deployments
wäre eine zweite Instanz + Load Balancer nötig (siehe Abschnitt 6).
Datenbank-Migrationen (supabase/migrations/*.sql) werden weiterhin über
die Supabase CLI gegen das Supabase-Projekt gefahren, unabhängig vom
App-Deployment:
supabase db push
6. Hinweis bei mehreren Replicas
Läuft die App skaliert (mehrere app-Container hinter einem Load
Balancer), muss NEXT_SERVER_ACTIONS_ENCRYPTION_KEY explizit gesetzt und
auf allen Instanzen identisch sein – sonst schlagen Server Actions
(actions/*.ts, z. B. Mitarbeiter- und Positions-Mutationen) mit "Failed to
find Server Action" fehl, wenn eine Anfrage auf einer anderen Instanz landet
als der, die das Formular gerendert hat. Erzeugen mit:
openssl rand -base64 32
Als zusätzliche Env-Variable in .env eintragen. Bei der aktuellen
Single-Instance-Compose-Konfiguration ist das nicht nötig.
Troubleshooting
- Anmeldung endet auf
/login?error=…: die Umleitungs-URI in der Entra-Registrierung muss exakthttps://<host>/api/auth/callback/microsoft-entra-idlauten. Steht die Anwendung hinter einem Reverse Proxy unter einer anderen Adresse, als sie selbst sieht, zusätzlichAUTH_URLsetzen. - Angemeldet, aber sofort zurück auf
/login?error=no_hr_access: die Anmeldung hat funktioniert, es fehlt die Freischaltung. Es braucht eineprofiles-Zeile mitrole = 'hr'undis_active = trueauf derselben Kennung, die inapp_userssteht. - Cron läuft nicht:
docker compose logs cron– prüft, ob/etc/crontabs/rootkorrekt geschrieben wurde und obCRON_SECRETin.envgesetzt ist (leer/fehlend führt serverseitig zu401). max clients reached in session mode: der Verbindungsstring zeigt auf den Sitzungs-Modus des Poolers. Auf den Transaktions-Modus wechseln (bei Supabase Port 6543).- Healthcheck rot:
docker compose logs app– meistDATABASE_URLfehlend oder nicht erreichbar. Der Pool baut die Verbindung erst beim ersten Zugriff auf, der Fehler steht deshalb im Log der Anfrage, nicht im Start-Log.