HR can now delete a history entry, but only where deleting one is an honest thing to do — and deleting it also undoes it. The rule they asked for is the interesting part: the last valid change wins. Deleting an entry walks its fields one at a time. If a later entry touched the same field, the current value stays — that later change is the one in force. Otherwise the field goes back to what the deleted entry recorded as its "before". So the middle of three entries can be removed without an old value overwriting a newer one. Four kinds of entry refuse to be deleted, each saying why in the place the button would have been. Eintritt anchors the timeline. Transfers, promotions, absences and exits moved positions and status — they have proper operations for that, and guessing backwards is how you corrupt an org chart. Anything not yet effective hangs off a planned change, and that link is not trustworthy: there is no key between a history row and its pending row, only a person and a date, and the data already has an Eintritt and a Vertragsänderung sharing one. Matching on the date would eventually cancel a change nobody meant. And entries from before the history carried values have nothing to fall back to. Confirmation is not "are you sure" — that question gets a reflex yes by the third time. The dialog says what will be different afterwards: which field goes back to which value, and which one stays because something later claimed it. employee_history keeps its append-only policies; delete_history_entry is SECURITY DEFINER and checks the permission itself in its first line. The audit log keeps the deletion with the values that were removed, and the audit log genuinely cannot be edited. The rule lives twice — in SQL and in lib/history.ts. The database is the authority; the copy exists so the UI can hide a button that would fail and print the reason instead. Rehearsed against real data in a rolled-back transaction first: the later change held, the untouched field reverted, all four refusals fired. Also corrected in the data catalogue: I had written that require_hr_admin was called by nothing. It guards all sixteen mutating functions. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Manner HR Master
Interne HR-Stammdatenverwaltung: Mitarbeiter:innen, Organisationsstruktur (Bereich/Abteilung/Team), Planstellen, Neueinstellungen, Versetzungen/ Beförderungen/Karenz, Reorganisationen und der zugehörige Audit-Trail.
Zweck
Die App ersetzt Excel-basierte HR-Stammdatenpflege durch ein Werkzeug mit verbindlichen Regeln (z. B. wirksame Daten statt sofortiger Änderungen, eindeutige Positions-/Org-Nummern, verpflichtende Historie) und einem lückenlosen Audit-Trail für jede Änderung.
Alle Mitarbeiterdaten in diesem System sind vertraulich — Stammdaten, Verträge, Sozialversicherungsnummern, Angehörige und Audit-Daten. Zugriff ist auf explizit aktivierte HR-Benutzer:innen beschränkt (siehe Sicherheitsprinzipien).
Tech-Stack
- Next.js 16 (App Router) — Achtung: Next.js 16 hat Breaking Changes
gegenüber älteren Versionen (u. a.
proxy.tsstattmiddleware.ts). Vor Änderungen an Framework-nahen Dateien die lokalen Docs unternode_modules/next/dist/docs/konsultieren; sie sind maßgeblich, ältere Anleitungen im Netz beschreiben teils überholte APIs. - React 19, TypeScript
- Supabase (Postgres, Auth, RLS) — Datenhaltung liegt vollständig in Supabase, nicht im Next.js-Prozess.
- Tailwind CSS v4
- Vitest — Unit- (Node), Komponenten- (jsdom) und Integrationstests (gegen ein lokales Supabase)
Setup
npm install
cp .env.example .env.local # Werte eintragen, siehe unten
npm run dev
Für lokale Supabase-Entwicklung (statt gegen ein Cloud-Projekt):
supabase start # startet lokalen Postgres/Auth/Studio-Stack
supabase/config.toml und .env.test.local sind bereits auf die
Standard-Ports der lokalen Supabase-CLI abgestimmt.
Umgebungsvariablen
Siehe .env.example für die vollständige, kommentierte
Liste. Kurzfassung:
| Variable | Sichtbarkeit | Zweck |
|---|---|---|
DATABASE_URL |
Nur Server | PostgreSQL-Verbindung. Die Rolle darf kein BYPASSRLS haben |
DATABASE_SSL |
Nur Server | false für lokal/CI ohne TLS |
AUTH_SECRET |
Nur Server | Signiert und verschlüsselt das Sitzungscookie |
AUTH_MICROSOFT_ENTRA_ID_ID |
Nur Server | Anwendungs-ID der Entra-Registrierung |
AUTH_MICROSOFT_ENTRA_ID_SECRET |
Nur Server | Client-Geheimnis dazu |
AUTH_MICROSOFT_ENTRA_ID_ISSUER |
Nur Server | Aussteller mit Mandanten-ID — nicht common |
CRON_SECRET |
Nur Server | Schützt /api/cron/apply-pending-changes |
Es gibt keine NEXT_PUBLIC_*-Variablen mehr. Nichts wird in das
Browser-Bundle eingebacken, weil der Browser mit nichts ausser der Anwendung
selbst spricht. Ein Docker-Abbild ist damit umgebungsneutral: einmal gebaut,
überall dasselbe — vorher brauchte jede Umgebung ihr eigenes.
Scripts
| Befehl | Zweck |
|---|---|
npm run dev |
Lokaler Dev-Server |
npm run build |
Produktions-Build |
npm run start |
Produktions-Server (nach build) |
npm run lint |
ESLint (eslint-config-next, Flat Config) |
npm run typecheck |
tsc --noEmit |
npm run test |
Vitest, Unit-Tests (tests/unit/**) |
npm run test:integration |
Vitest gegen eine echte (lokale) Supabase-Instanz — braucht supabase start und .env.test.local |
npm run test:e2e |
Playwright |
npm run check |
lint + typecheck + test + build in Folge |
Sicherheitsprinzipien
- RLS ist die eigentliche Schranke, nicht die UI. Jede Tabelle hat Row
Level Security aktiv;
proxy.ts(App-Ebene) ist Defense-in-Depth, keine Ersatzkontrolle. - Ein Rollenmodell:
profiles.role = 'hr'+profiles.is_active = true, geprüft über die SQL-Funktionis_hr_user(). Kein Sub-Rollensystem — siehedocs/datenkatalog.md. - Es gibt keinen privilegierten Zugang mehr. Der Dienstschlüssel, der RLS
aushebelte, ist ersatzlos entfallen; auch der nächtliche Lauf benutzt
dieselbe Rolle ohne
BYPASSRLS. Was ohne angemeldete Person laufen muss, steht alsSECURITY DEFINER-Funktion in der Datenbank und prüft dort selbst, was es tut. - Jede Abfrage läuft in einer Transaktion mit gesetztem Sitzungskontext.
Die Kysely-Instanz wird nicht exportiert — der einzige Weg an die Datenbank
ist
withUser()(lib/db/index.ts), und eine ESLint-Regel verbietet den Import vonpgausserhalb vonlib/db/. - Audit-Log ist transaktional in der Datenbank, nicht im App-Code: jede
mutierende SQL-Funktion schreibt ihren
audit_log-Eintrag in derselben Transaktion wie die Änderung selbst. Details und Prüfung siehedocs/security-review.md. - Historie ist append-only (
employee_history,audit_log) — RLS erlaubt keinupdate/delete. Korrekturen sind kompensierende Einträge.
Cron-Konfiguration
/api/cron/apply-pending-changes wendet wirksam gewordene, zukunftsdatierte
Änderungen an (pending_org_changes → apply_due_pending_changes()).
- Auf Vercel:
vercel.jsondefiniert den täglichen Schedule; Vercel Cron sendetAuthorization: Bearer <CRON_SECRET>automatisch, wennCRON_SECRETin den Projekt-Env-Vars gesetzt ist. - Außerhalb von Vercel (Docker): kein Vercel Cron verfügbar — siehe
DEPLOYMENT.mdfür den Cron-Sidecar-Container, der denselben Endpoint mit demselben Schema aufruft. - Fehlt
CRON_SECREToder stimmt der Header nicht, antwortet die Route mit401(nicht500— bewusst, siehetests/unit/security.test.ts).
Supabase-Hinweise
- Schema-Quelle der Wahrheit:
supabase/migrations/. Menschlich lesbare Fassung, aus der laufenden Datenbank erzeugt:docs/datenkatalog.md. - Migrationen einspielen:
supabase db push(gegen das verlinkte Projekt) bzw.supabase start+ automatische Anwendung für lokale Entwicklung. supabase/seed.tsund.env.test.localsind nur für lokale Entwicklung/Tests gedacht, nie für ein Produktivprojekt verwenden.
Testing
npm run test— schnell, keine externen Abhängigkeiten, läuft in CI.npm run test:integration— braucht eine laufende lokale Supabase-Instanz (supabase start) und.env.test.local; prüft RLS-Verhalten end-to-end (siehetests/integration/authorization.test.tsfür das HR-Only-Zugriffs- modell).npm run test:e2e— Playwright gegen einen laufenden Dev-/Preview-Server.
Deployment
Siehe DEPLOYMENT.md für Docker-basiertes Deployment
(Dockerfile, docker-compose.yml, Reverse-Proxy/TLS, Cron-Ersatz, Updates).
Für Vercel: vercel.json ist bereits vorhanden; Env-Vars im
Vercel-Projekt setzen (siehe oben).
Known TODOs vor Produktivbetrieb
- Content-Security-Policy fehlt noch (
next.config.tssetzt bewusst keine CSP — Skript-/Style-/Connect-Quellen sind noch nicht vollständig inventarisiert; ungeprüft geraten zu setzen riskiert, Hydration oder den Supabase-Client stillschweigend zu brechen). - Lokale Scratch-Artefakte (
.scratch_*,.scratch_shots/) enthalten Screenshots/Hilfsskripte aus einer früheren manuellen Verifikation und liegen noch im Arbeitsverzeichnis. Sie sind jetzt über.gitignoreausgeschlossen; vor einem Produktiv-Handover sollten sie durchgesehen und bei Bedarf gelöscht werden. - Kein granulareres Rollenmodell — aktuell HR-only (alles-oder-nichts).
Falls z. B. eine reine Lese-Rolle künftig gebraucht wird, gehört die
Erweiterung in eine neue Migration (
is_hr_user()/RLS-Policies), nicht in App-seitigen Code.