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alpenwerk-hr/docs/data-model.md
Maximilian Stubhan 64eb155dda Write down what is actually in the database
The one document describing the schema, docs/data-model.md, predates two
rebuilds. It names divisions/departments/teams and a positions table that
no longer exist, describes Supabase auth with an anon key and a service
role that were removed, and puts the policy count at 58 when it is 21.
Anyone reading it to understand the data would have been misled on every
count.

docs/datenkatalog.md replaces it, and was not typed up from memory: the
columns, defaults, keys and check constraints were read out of
information_schema and pg_catalog on the running database. Fifteen
tables, 142 columns, ten enum types, 21 policies. Where a rule appears in
prose, the constraint it comes from is named next to it.

Some of it only became visible by asking the database rather than the
migrations. generate_company_email and the is_hr_admin pair are still
defined but nothing calls them any more. Position numbers look like a
six followed by seven digits because the generator builds them that way,
not because anything enforces it — the column requires only uniqueness.
monthly_salary_gross is dead weight kept in case old rows hold data.

Three claims I drafted were wrong and the database said so: the position
number format, the event trigger's name (ensure_rls, the function behind
it is rls_auto_enable), and which tables deviate from the plain
is_hr_user() policy.

The old document keeps a pointer at the top instead of being deleted —
it is linked from the security review, and a stale document that says so
is more useful than a dead link.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-13 07:46:49 +02:00

7.5 KiB

Datenmodell

Veraltet — siehe docs/datenkatalog.md.

Dieses Dokument beschreibt den Stand vor zwei Umbauten und stimmt in wesentlichen Teilen nicht mehr:

  • Die Org-Tabellen divisions / departments / teams und die Tabelle positions gibt es nicht mehr. An ihrer Stelle steht das SAP-OM-Modell (org_units, jobs, om_positions, position_assignments) mit zeitabhängigen Zuordnungen.
  • Supabase Auth, der anon key und die Service-Role sind weg. Angemeldet wird über Auth.js gegen Entra ID, die Konten stehen in app_users, und der Zugriff läuft über eine Rolle ohne BYPASSRLS.
  • Die Zahl der RLS-Policies ist 21, nicht 58.

Der Datenkatalog wurde aus der laufenden Datenbank erzeugt und gilt. Was hier noch stimmt — die Grundprinzipien und der Abschnitt zu den effective-dated changes — steht dort ebenfalls.

Beschreibt das tatsächliche Supabase-Schema (siehe supabase/migrations/), nicht ein generisches HR-Schema. Quelle der Wahrheit sind immer die Migrationen; dieses Dokument ist eine lesbare Zusammenfassung und wird bei strukturellen Änderungen mitgepflegt.

Grundprinzipien

  • Person ist nicht Position. employees (Personen) und positions (Planstellen/Ausschreibungen) sind getrennte Tabellen. Eine Position wird bei Einstellung mit einer Person verknüpft (filled_by_employee_id), existiert aber unabhängig davon (offene Ausschreibung).
  • History ist append-only. employee_history (Ereignisse pro Person) und audit_log (systemweit, wer hat was wann geändert) haben keine Update-/Delete-Policy — RLS erlaubt nur select/insert. Korrekturen erfolgen durch einen neuen, kompensierenden Eintrag, nie durch Ändern der Historie (siehe undo_reorg, das eine "Reorganisation rückgängig"-Zeile anhängt statt die ursprünglichen Zeilen zu löschen).
  • Audit-Log ist Pflicht bei Änderungen — und lebt in der Datenbank, nicht im App-Code. Jede mutierende SQL-Funktion (hire_employee, change_employee_data, add_employee_dependent, add_employee_note, …) schreibt ihren audit_log-Eintrag in derselben Transaktion wie die eigentliche Änderung. Das ist bewusst atomar: ein fehlgeschlagener Audit-Insert lässt die ganze Transaktion fehlschlagen, statt still eine Änderung ohne Log zu hinterlassen. Es gibt keinen App-seitigen writeAuditLog()-Helper und es sollte auch keinen geben — das würde eine zweite, nicht-atomare Logging-Quelle neben der bestehenden schaffen.
  • Service-Role-Zugriff ist server-only. lib/supabase/admin.ts ist die einzige Stelle, die den Service-Role-Key verwendet; import "server-only" macht einen versehentlichen Client-Import zu einem Build-Fehler. Alles andere läuft über den anon key + RLS.
  • RLS ist bereits aktiv, nicht nur für die Produktion vorgemerkt: jede Tabelle hat enable row level security plus mindestens eine Policy (siehe unten). Zusätzlich existieren explizite grant-Statements für anon/authenticated/service_role (20260714120500_default_grants.sql) — ohne die schlägt jede Query auch mit korrekter RLS-Policy mit "permission denied" fehl, weil Postgres Objekt-Rechte unabhängig von RLS prüft.

Zugriffsmodell

Ein einziges Rollenmodell, kein Mehrfach-Rollen-System:

  • profiles.role ist per Check-Constraint auf den einzigen Wert 'hr' fixiert (Migration 20260714120000_hr_only_access.sql).
  • profiles.is_active (default false) muss zusätzlich wahr sein.
  • Die SQL-Funktion is_hr_user() (SECURITY DEFINER, vermeidet RLS-Rekursion auf profiles) prüft beides und gated praktisch jede Policy im Schema.
  • proxy.ts (Next.js Proxy, ehem. Middleware) spiegelt dieselbe Prüfung auf App-Ebene: nicht eingeloggt → /login; eingeloggt aber nicht aktive HR-Person → /login mit Fehlermeldung. Das ist bewusst nur "defense in depth" — die eigentliche Schranke ist RLS, nicht die UI-Prüfung.
  • Es gibt keine granulareren Rollen (kein hr_admin/read_only/ it_admin-Split o. Ä.) und aktuell keinen zweiten Anwendungsfall dafür. Sollte das nötig werden, ist der richtige Ansatz eine neue Migration, die is_hr_user() um echte Rollenspalten erweitert — nicht ein App-seitiges Rollenmodell, das der DB-Policy-Ebene nicht entspricht.

Kernentitäten

Tabelle Zweck
divisions / departments / teams Org-Hierarchie ("Bereich" 20xx / "Abteilung" 21xx / "Team" 22xx), je mit eindeutiger org_number.
locations Standorte, an ein Land gebunden (steuert die Standort-Picklist im UI).
profiles Ein Datensatz pro Supabase-Auth-User; Rolle + Aktivierungsstatus (siehe oben).
employees Zentrale Personentabelle: Stammdaten, Vertrag (Vollzeit/Teilzeit, befristet/unbefristet), Org-Zuordnung, Status (Aktiv/Karenz/Geplant/Ausgetreten), Rolle & Anstellung (Angestellte:r/Arbeiter:in, Kollektivvertrag, Arbeitstage, Betriebsrat/Dienstwagen/laterale Führung/C-Level-Flags), akademische Titel (Prefix/Suffix-Arrays).
employee_history Append-only Ereignis-Timeline pro Person (fester Enum: Eintritt, Beförderung, Versetzung, Karenz, Vertragsänderung, Stammdatenänderung, Austritt, Wiedereintritt, Reorganisation, Gehaltsanpassung, Rückkehr).
employee_dependents Angehörige (Ehepartner:in/Lebenspartner:in/Kind/Sonstige) je Mitarbeiter:in; Edit = Löschen + Neuanlage, kein In-place-Update.
employee_notes HR-Notizen je Mitarbeiter:in, add-only, mit optionalem "Wiedervorlage am"-Datum. Bewusst nicht autor-gescoped — jede aktive HR-Person sieht jede offene Notiz ("Meine Notizen" ist ein geteiltes Postfach, kein persönliches).
positions Planstellen mit eindeutiger position_number (^6\d{7}$), Status open/filled, valid_from-Gültigkeitsfenster.
hire_drafts Fortsetzbarer Zwischenstand des Neueinstellungs-Wizards (JSONB-Payload), eigentümer-gescoped.
saved_reports Gespeicherte Report-Konfigurationen, eigentümer-gescoped.
pending_org_changes Effective-dated (zukünftig wirksame) Änderungen — Versetzung/Beförderung/Karenz-Start/-Rückkehr/Vertragsänderung/Reorg — die erst am effective_date angewendet werden. Wird von apply_due_pending_changes() verarbeitet, aufgerufen vom Cron-Route-Handler. Entspricht dem, was in generischen HR-Schemata oft "planned_changes" heißt.
audit_log Systemweiter, unveränderlicher Audit-Trail (wer/wann/was/an wem). Wird ausschließlich von SQL-Funktionen beschrieben, nie direkt aus der App.
reorg_scenarios / reorg_moves Persistierte Reorg-Pläne inkl. undo_snapshot (Pre-Change-Zustand für die Rückgängig-Funktion).

Cron / effective-dated changes

apply_due_pending_changes() (SQL, SECURITY DEFINER) ist die einzige Funktion, deren Ausführungsrecht explizit auf service_role beschränkt ist (revoke ... from public, anon, authenticated; grant ... to service_role). Sie wird von app/api/cron/apply-pending-changes/route.ts aufgerufen — täglich per Vercel Cron (vercel.json), außerhalb von Vercel per Ersatz-Scheduler (siehe DEPLOYMENT.md, Docker-Cron-Sidecar). Die Route selbst authentifiziert per CRON_SECRET-Bearer-Token, nicht per Supabase-Session — es gibt keine anfragende Person, nur den Scheduler.

Idempotenz: pending_org_changes.status läuft pending → applied (oder cancelled bei Reorg-Undo); die Auswahl-Query filtert immer auf status = 'pending', ein zweiter Lauf wirkt daher auf bereits angewendete Einträge nicht erneut.

Bekannte Lücken vor Produktivbetrieb

Siehe README.md → "Known TODOs" für den aktuellen Stand.