Maximilian Stubhan 2cce101c4b Sign in with Entra ID, and give the login screen something to look at
Die Anmeldung läuft über das Firmenkonto. Supabase Auth bleibt dabei die
Sitzungsverwaltung — Entra ist der Anbieter, nicht der Ersatz. Genau deshalb
ist der Eingriff klein: auth.uid() liefert weiterhin eine UUID, profiles.id
trägt weiterhin role und is_active, und damit bleiben is_hr_user() und alle
58 RLS-Policies unverändert gültig. Die Sicherheitsgrenze wandert nicht in
den Anwendungscode.

Der Passwort-Pfad ist weg, nicht deaktiviert. Ein zweiter Anmeldeweg neben dem
Firmenkonto hebelt jede Vorgabe des Mandanten aus — Mehrfaktor, bedingten
Zugriff, Sperrung beim Austritt.

Dazu die Rückweg-Route /auth/callback, die den PKCE-Code gegen eine Sitzung
tauscht, und eine Ausnahme im Proxy: ohne sie leitet der Gate den Code nach
/login um, weil es die Sitzung ja erst danach gibt, und die Anmeldung kommt
nie zustande. Ob jemand HR-Zugriff hat, entscheidet weiterhin nicht die Route,
sondern profiles.role/is_active und darunter die Policies.

Zwei Werkzeuge für die Umstellung:

  - relink-profile.ts hängt eine bestehende profiles-Zeile auf die
    Entra-Identität um. Ein Passwort-Konto und das Entra-Konto derselben
    Person sind für Supabase zwei Benutzer mit verschiedenen IDs; ohne das
    zeigt die profiles-Zeile nach der ersten SSO-Anmeldung ins Leere und man
    sperrt sich aus. Die Fremdschlüssel auf auth.users wandern mit, sonst
    stünde in der Historie eine Kennung ohne Konto dahinter.
  - entra-claims.ts zeigt, was der Anbieter tatsächlich mitgeschickt hat.
    Die geplante Freischaltung über eine Entra-Gruppe hängt daran, wie der
    Anspruch heisst und aussieht, und das unterscheidet sich je nach
    Tokenkonfiguration des Mandanten. Der Trigger wird erst danach gebaut,
    sonst wäre er geraten.

Beim Auswerten der Gruppe später gilt: die Quelle ist auth.identities.
identity_data, nie raw_user_meta_data. Letzteres beschreibt die angemeldete
Person über updateUser() selbst — läse die Freischaltung von dort, könnte sich
jede:r Angemeldete HR-Rechte eintragen. Steht so in docs/entra-sso.md.

Die Anmeldeseite war eine Box im leeren Rosa. Jetzt zweispaltig: links eine
Markenfläche, rechts die Anmeldung; unter 1024px fällt die Fläche weg und die
Wortmarke rückt über die Karte. Die Microsoft-Schaltfläche ist bewusst nicht
mehr in der Hausfarbe — magenta las sich als Aktion *innerhalb* dieser
Anwendung, während sie auf eine fremde Anmeldeseite springt. Weiss mit
grauem Rand ist Microsofts eigene Vorgabe und das Muster, das man
wiedererkennt. Dazu ein Wartezustand für den Sprung und eine Fehlermeldung,
die erklärt, was zu tun ist, statt nur "Kein HR-Zugriff" zu behaupten.

Nachgemessen im laufenden Server statt geschätzt: 656/624 auf 1280px,
Markenfläche in brand-700, Schaltfläche 45px hoch, kein Querlauf auf 375px.
Typecheck, Lint, Build und 182 Tests sind grün.
2026-07-27 20:34:00 +02:00

Manner HR Master

Interne HR-Stammdatenverwaltung: Mitarbeiter:innen, Organisationsstruktur (Bereich/Abteilung/Team), Planstellen, Neueinstellungen, Versetzungen/ Beförderungen/Karenz, Reorganisationen und der zugehörige Audit-Trail.

Zweck

Die App ersetzt Excel-basierte HR-Stammdatenpflege durch ein Werkzeug mit verbindlichen Regeln (z. B. wirksame Daten statt sofortiger Änderungen, eindeutige Positions-/Org-Nummern, verpflichtende Historie) und einem lückenlosen Audit-Trail für jede Änderung.

Alle Mitarbeiterdaten in diesem System sind vertraulich — Stammdaten, Verträge, Sozialversicherungsnummern, Angehörige und Audit-Daten. Zugriff ist auf explizit aktivierte HR-Benutzer:innen beschränkt (siehe Sicherheitsprinzipien).

Tech-Stack

  • Next.js 16 (App Router) — Achtung: Next.js 16 hat Breaking Changes gegenüber älteren Versionen (u. a. proxy.ts statt middleware.ts). Vor Änderungen an Framework-nahen Dateien die lokalen Docs unter node_modules/next/dist/docs/ konsultieren; sie sind maßgeblich, ältere Anleitungen im Netz beschreiben teils überholte APIs.
  • React 19, TypeScript
  • Supabase (Postgres, Auth, RLS) — Datenhaltung liegt vollständig in Supabase, nicht im Next.js-Prozess.
  • Tailwind CSS v4
  • Vitest — Unit- (Node), Komponenten- (jsdom) und Integrationstests (gegen ein lokales Supabase)

Setup

npm install
cp .env.example .env.local   # Werte eintragen, siehe unten
npm run dev

Für lokale Supabase-Entwicklung (statt gegen ein Cloud-Projekt):

supabase start   # startet lokalen Postgres/Auth/Studio-Stack

supabase/config.toml und .env.test.local sind bereits auf die Standard-Ports der lokalen Supabase-CLI abgestimmt.

Umgebungsvariablen

Siehe .env.example für die vollständige, kommentierte Liste. Kurzfassung:

Variable Sichtbarkeit Zweck
NEXT_PUBLIC_SUPABASE_URL Browser + Server Supabase-Projekt-URL
NEXT_PUBLIC_SUPABASE_ANON_KEY Browser + Server Anon-Key, RLS-gebunden
SUPABASE_SERVICE_ROLE_KEY Nur Server Umgeht RLS vollständig — niemals im Browser-Bundle, niemals loggen
CRON_SECRET Nur Server Schützt /api/cron/apply-pending-changes

NEXT_PUBLIC_*-Werte werden beim Build in das Client-Bundle eingebacken — eine Änderung erfordert einen Rebuild, nicht nur einen Neustart (relevant für Docker-Deployments, siehe unten).

Scripts

Befehl Zweck
npm run dev Lokaler Dev-Server
npm run build Produktions-Build
npm run start Produktions-Server (nach build)
npm run lint ESLint (eslint-config-next, Flat Config)
npm run typecheck tsc --noEmit
npm run test Vitest, Unit-Tests (tests/unit/**)
npm run test:integration Vitest gegen eine echte (lokale) Supabase-Instanz — braucht supabase start und .env.test.local
npm run test:e2e Playwright
npm run check lint + typecheck + test + build in Folge

Sicherheitsprinzipien

  • RLS ist die eigentliche Schranke, nicht die UI. Jede Tabelle hat Row Level Security aktiv; proxy.ts (App-Ebene) ist Defense-in-Depth, keine Ersatzkontrolle.
  • Ein Rollenmodell: profiles.role = 'hr' + profiles.is_active = true, geprüft über die SQL-Funktion is_hr_user(). Kein Sub-Rollensystem — siehe docs/data-model.md.
  • Service-Role-Key ist server-only. Einzige Verwendung: lib/supabase/admin.ts, geschützt durch import "server-only" (macht einen versehentlichen Client-Import zu einem Build-Fehler statt einem Laufzeitproblem).
  • Audit-Log ist transaktional in der Datenbank, nicht im App-Code: jede mutierende SQL-Funktion schreibt ihren audit_log-Eintrag in derselben Transaktion wie die Änderung selbst. Details und Prüfung siehe docs/security-review.md.
  • Historie ist append-only (employee_history, audit_log) — RLS erlaubt kein update/delete. Korrekturen sind kompensierende Einträge.

Cron-Konfiguration

/api/cron/apply-pending-changes wendet wirksam gewordene, zukunftsdatierte Änderungen an (pending_org_changesapply_due_pending_changes()).

  • Auf Vercel: vercel.json definiert den täglichen Schedule; Vercel Cron sendet Authorization: Bearer <CRON_SECRET> automatisch, wenn CRON_SECRET in den Projekt-Env-Vars gesetzt ist.
  • Außerhalb von Vercel (Docker): kein Vercel Cron verfügbar — siehe DEPLOYMENT.md für den Cron-Sidecar-Container, der denselben Endpoint mit demselben Schema aufruft.
  • Fehlt CRON_SECRET oder stimmt der Header nicht, antwortet die Route mit 401 (nicht 500 — bewusst, siehe tests/unit/security.test.ts).

Supabase-Hinweise

  • Schema-Quelle der Wahrheit: supabase/migrations/. Menschlich lesbare Zusammenfassung: docs/data-model.md.
  • Migrationen einspielen: supabase db push (gegen das verlinkte Projekt) bzw. supabase start + automatische Anwendung für lokale Entwicklung.
  • supabase/seed.ts und .env.test.local sind nur für lokale Entwicklung/Tests gedacht, nie für ein Produktivprojekt verwenden.

Testing

  • npm run test — schnell, keine externen Abhängigkeiten, läuft in CI.
  • npm run test:integration — braucht eine laufende lokale Supabase-Instanz (supabase start) und .env.test.local; prüft RLS-Verhalten end-to-end (siehe tests/integration/authorization.test.ts für das HR-Only-Zugriffs- modell).
  • npm run test:e2e — Playwright gegen einen laufenden Dev-/Preview-Server.

Deployment

Siehe DEPLOYMENT.md für Docker-basiertes Deployment (Dockerfile, docker-compose.yml, Reverse-Proxy/TLS, Cron-Ersatz, Updates). Für Vercel: vercel.json ist bereits vorhanden; Env-Vars im Vercel-Projekt setzen (siehe oben).

Known TODOs vor Produktivbetrieb

  • Content-Security-Policy fehlt noch (next.config.ts setzt bewusst keine CSP — Skript-/Style-/Connect-Quellen sind noch nicht vollständig inventarisiert; ungeprüft geraten zu setzen riskiert, Hydration oder den Supabase-Client stillschweigend zu brechen).
  • Lokale Scratch-Artefakte (.scratch_*, .scratch_shots/) enthalten Screenshots/Hilfsskripte aus einer früheren manuellen Verifikation und liegen noch im Arbeitsverzeichnis. Sie sind jetzt über .gitignore ausgeschlossen; vor einem Produktiv-Handover sollten sie durchgesehen und bei Bedarf gelöscht werden.
  • Kein granulareres Rollenmodell — aktuell HR-only (alles-oder-nichts). Falls z. B. eine reine Lese-Rolle künftig gebraucht wird, gehört die Erweiterung in eine neue Migration (is_hr_user()/RLS-Policies), nicht in App-seitigen Code.
Description
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Readme 938 KiB
Languages
TypeScript 67.3%
PLpgSQL 31.2%
JavaScript 0.8%
CSS 0.5%
Dockerfile 0.2%