Maximilian Stubhan 27669e0359 Put the whole application on the OM model, and delete what it replaced
Die Datenbank stand seit dem Cut-over auf org_units/om_positions/
position_assignments, die Anwendung fragte weiter nach employees.division_id,
team_id und manager_id — Spalten, die es nicht mehr gab. Die Oberfläche war
deshalb leer, obwohl die Daten vollständig da waren. Das ist jetzt behoben,
und zwar nicht durch Nachbau der alten Begriffe, sondern indem sie verschwinden.

Neu ist eine dünne Schicht, die die Verkettung Person → Besetzung →
Planstelle → Einheit einmal auflöst (lib/placement.ts) und der Baum als reine
Funktionen darauf (lib/org.ts): Vorfahrenkette, Teilbaum, Brotkrume. Alles
Weitere hängt daran.

Was sich dadurch von selbst erledigt hat:

  - Das Organigramm musste drei Quellen versöhnen, weil keine den ganzen
    Zeitstrahl abdeckte. position_assignments ist zeitabhängig, also
    beantwortet eine Abfrage "wer besetzte am Stichtag welche Planstelle" —
    für Vergangenheit und Zukunft gleichermassen. Wer keine Planstelle hatte,
    war nicht da; eine zweite Zugehörigkeitsregel braucht es nicht mehr.
  - Die Struktursicht war auf genau vier Ebenen verdrahtet und rendert jetzt
    rekursiv über parent_id. Liste und Grafik entstehen aus *einem* Baum;
    vorher lag dieselbe Hierarchie zweimal vor und konnte auseinanderlaufen.
  - Eine offene Stelle ist keine eigene Tabelle mehr, sondern eine Planstelle
    ohne laufende Besetzung — das Komplement kann nicht aus dem Tritt geraten.
  - Eine Versetzung ist der Wechsel auf eine Zielplanstelle statt Zielteam
    plus frei getipptem Titel. Sie kann damit nicht mehr dort landen, wo es
    keine Stelle gibt, und die Tätigkeit kommt aus dem Job-Katalog.
  - Beim Anlegen einer Planstelle entfällt die Suche nach der vorgesetzten
    Person: sie ergibt sich aus der Einheit, die Frage kann nicht mehr falsch
    beantwortet werden.

Zwei Auswertungen werden dabei richtiger, nicht nur anders. Ein
Stichtagsbericht gruppierte bisher nach der *heutigen* Zuordnung, weil es
keine Historie gab; er löst sie jetzt zum Stichtag auf. Und ein Ereignis
trägt die Einheit, in der die Person am Tag des Ereignisses sass — vorher
stand ein Austritt von vor zwei Jahren unter einem Team, in das sie nie
versetzt worden war. Der Bereichsfilter greift überall auf den ganzen
Teilbaum; auf den Bereich allein angewandt lieferte er nur die
Bereichsleitung.

Gelöscht: die Reorganisations-Werkbank samt Szenarien und Zügen (sie
verschob Teams und Abteilungen zwischen Bereichen — Objekte, die es nicht
mehr gibt; im OM-Modell ist das ein Umhängen von parent_id), die
Mitarbeiter- und Vorgesetztensuche, die nur sie und die Ausschreibung
brauchten, und aus lib/supabase/types.ts die Tabellen divisions,
departments, teams, positions und employee_assignments.

Die beiliegende Migration räumt die Datenbank entsprechend auf. Sie entfernt
auch Funktionen, die der Cut-over verfehlt hat: create_position,
delete_position und undo_reorg existierten zusätzlich in einer
jsonb-Variante und tauchen deshalb weiter in der PostgREST-Schnittstelle auf,
obwohl ihre Tabellen weg sind — ein Aufruf wäre erst zur Laufzeit
gescheitert. An ihre Stelle treten create_position und delete_position im
OM-Sinn; letzteres schliesst eine früher besetzte Planstelle, statt sie zu
löschen, sonst verschwände mit ihr die Besetzungshistorie.

Typecheck, Lint, Build und 182 Tests sind grün. Die Integrationstests sind
mitgezogen, aber weiterhin ungelaufen — dafür braucht es eine laufende
lokale Datenbank.
2026-07-27 20:02:26 +02:00

Manner HR Master

Interne HR-Stammdatenverwaltung: Mitarbeiter:innen, Organisationsstruktur (Bereich/Abteilung/Team), Planstellen, Neueinstellungen, Versetzungen/ Beförderungen/Karenz, Reorganisationen und der zugehörige Audit-Trail.

Zweck

Die App ersetzt Excel-basierte HR-Stammdatenpflege durch ein Werkzeug mit verbindlichen Regeln (z. B. wirksame Daten statt sofortiger Änderungen, eindeutige Positions-/Org-Nummern, verpflichtende Historie) und einem lückenlosen Audit-Trail für jede Änderung.

Alle Mitarbeiterdaten in diesem System sind vertraulich — Stammdaten, Verträge, Sozialversicherungsnummern, Angehörige und Audit-Daten. Zugriff ist auf explizit aktivierte HR-Benutzer:innen beschränkt (siehe Sicherheitsprinzipien).

Tech-Stack

  • Next.js 16 (App Router) — Achtung: Next.js 16 hat Breaking Changes gegenüber älteren Versionen (u. a. proxy.ts statt middleware.ts). Vor Änderungen an Framework-nahen Dateien die lokalen Docs unter node_modules/next/dist/docs/ konsultieren; sie sind maßgeblich, ältere Anleitungen im Netz beschreiben teils überholte APIs.
  • React 19, TypeScript
  • Supabase (Postgres, Auth, RLS) — Datenhaltung liegt vollständig in Supabase, nicht im Next.js-Prozess.
  • Tailwind CSS v4
  • Vitest — Unit- (Node), Komponenten- (jsdom) und Integrationstests (gegen ein lokales Supabase)

Setup

npm install
cp .env.example .env.local   # Werte eintragen, siehe unten
npm run dev

Für lokale Supabase-Entwicklung (statt gegen ein Cloud-Projekt):

supabase start   # startet lokalen Postgres/Auth/Studio-Stack

supabase/config.toml und .env.test.local sind bereits auf die Standard-Ports der lokalen Supabase-CLI abgestimmt.

Umgebungsvariablen

Siehe .env.example für die vollständige, kommentierte Liste. Kurzfassung:

Variable Sichtbarkeit Zweck
NEXT_PUBLIC_SUPABASE_URL Browser + Server Supabase-Projekt-URL
NEXT_PUBLIC_SUPABASE_ANON_KEY Browser + Server Anon-Key, RLS-gebunden
SUPABASE_SERVICE_ROLE_KEY Nur Server Umgeht RLS vollständig — niemals im Browser-Bundle, niemals loggen
CRON_SECRET Nur Server Schützt /api/cron/apply-pending-changes

NEXT_PUBLIC_*-Werte werden beim Build in das Client-Bundle eingebacken — eine Änderung erfordert einen Rebuild, nicht nur einen Neustart (relevant für Docker-Deployments, siehe unten).

Scripts

Befehl Zweck
npm run dev Lokaler Dev-Server
npm run build Produktions-Build
npm run start Produktions-Server (nach build)
npm run lint ESLint (eslint-config-next, Flat Config)
npm run typecheck tsc --noEmit
npm run test Vitest, Unit-Tests (tests/unit/**)
npm run test:integration Vitest gegen eine echte (lokale) Supabase-Instanz — braucht supabase start und .env.test.local
npm run test:e2e Playwright
npm run check lint + typecheck + test + build in Folge

Sicherheitsprinzipien

  • RLS ist die eigentliche Schranke, nicht die UI. Jede Tabelle hat Row Level Security aktiv; proxy.ts (App-Ebene) ist Defense-in-Depth, keine Ersatzkontrolle.
  • Ein Rollenmodell: profiles.role = 'hr' + profiles.is_active = true, geprüft über die SQL-Funktion is_hr_user(). Kein Sub-Rollensystem — siehe docs/data-model.md.
  • Service-Role-Key ist server-only. Einzige Verwendung: lib/supabase/admin.ts, geschützt durch import "server-only" (macht einen versehentlichen Client-Import zu einem Build-Fehler statt einem Laufzeitproblem).
  • Audit-Log ist transaktional in der Datenbank, nicht im App-Code: jede mutierende SQL-Funktion schreibt ihren audit_log-Eintrag in derselben Transaktion wie die Änderung selbst. Details und Prüfung siehe docs/security-review.md.
  • Historie ist append-only (employee_history, audit_log) — RLS erlaubt kein update/delete. Korrekturen sind kompensierende Einträge.

Cron-Konfiguration

/api/cron/apply-pending-changes wendet wirksam gewordene, zukunftsdatierte Änderungen an (pending_org_changesapply_due_pending_changes()).

  • Auf Vercel: vercel.json definiert den täglichen Schedule; Vercel Cron sendet Authorization: Bearer <CRON_SECRET> automatisch, wenn CRON_SECRET in den Projekt-Env-Vars gesetzt ist.
  • Außerhalb von Vercel (Docker): kein Vercel Cron verfügbar — siehe DEPLOYMENT.md für den Cron-Sidecar-Container, der denselben Endpoint mit demselben Schema aufruft.
  • Fehlt CRON_SECRET oder stimmt der Header nicht, antwortet die Route mit 401 (nicht 500 — bewusst, siehe tests/unit/security.test.ts).

Supabase-Hinweise

  • Schema-Quelle der Wahrheit: supabase/migrations/. Menschlich lesbare Zusammenfassung: docs/data-model.md.
  • Migrationen einspielen: supabase db push (gegen das verlinkte Projekt) bzw. supabase start + automatische Anwendung für lokale Entwicklung.
  • supabase/seed.ts und .env.test.local sind nur für lokale Entwicklung/Tests gedacht, nie für ein Produktivprojekt verwenden.

Testing

  • npm run test — schnell, keine externen Abhängigkeiten, läuft in CI.
  • npm run test:integration — braucht eine laufende lokale Supabase-Instanz (supabase start) und .env.test.local; prüft RLS-Verhalten end-to-end (siehe tests/integration/authorization.test.ts für das HR-Only-Zugriffs- modell).
  • npm run test:e2e — Playwright gegen einen laufenden Dev-/Preview-Server.

Deployment

Siehe DEPLOYMENT.md für Docker-basiertes Deployment (Dockerfile, docker-compose.yml, Reverse-Proxy/TLS, Cron-Ersatz, Updates). Für Vercel: vercel.json ist bereits vorhanden; Env-Vars im Vercel-Projekt setzen (siehe oben).

Known TODOs vor Produktivbetrieb

  • Content-Security-Policy fehlt noch (next.config.ts setzt bewusst keine CSP — Skript-/Style-/Connect-Quellen sind noch nicht vollständig inventarisiert; ungeprüft geraten zu setzen riskiert, Hydration oder den Supabase-Client stillschweigend zu brechen).
  • Lokale Scratch-Artefakte (.scratch_*, .scratch_shots/) enthalten Screenshots/Hilfsskripte aus einer früheren manuellen Verifikation und liegen noch im Arbeitsverzeichnis. Sie sind jetzt über .gitignore ausgeschlossen; vor einem Produktiv-Handover sollten sie durchgesehen und bei Bedarf gelöscht werden.
  • Kein granulareres Rollenmodell — aktuell HR-only (alles-oder-nichts). Falls z. B. eine reine Lese-Rolle künftig gebraucht wird, gehört die Erweiterung in eine neue Migration (is_hr_user()/RLS-Policies), nicht in App-seitigen Code.
Description
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Readme 938 KiB
Languages
TypeScript 67.3%
PLpgSQL 31.2%
JavaScript 0.8%
CSS 0.5%
Dockerfile 0.2%