The app died with "max clients reached in session mode - pool_size: 15". Two causes, both real, neither visible without a live database. The connection string pointed at the pooler's session mode, which pins one backend per client and caps at 15 on Supabase. Every query here already runs inside a transaction and the session context is set transaction-locally, so transaction mode is not a workaround but the mode this design was written for. Verified: 20 concurrent transactions, all 852 rows, 0.4s — and still nothing without a session context. The second cause was the dev server. Next.js re-evaluates changed modules, so a module-local `let` was empty afterwards while the previous pool stayed alive holding its connections. An afternoon of editing exhausted the quota. The pool now hangs off globalThis, which is inert in production where nothing reloads. Documented in .env.example and DEPLOYMENT.md, because a deployment that picks port 5432 fails this way under load and not before. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
6.3 KiB
Deployment mit Docker
Dieser Guide beschreibt, wie die App (bisher auf Vercel deployed, siehe
vercel.json) stattdessen als Docker-Container auf einem beliebigen Server
läuft.
Was wird containerisiert – und was nicht
- Containerisiert: nur die Next.js-App selbst (
Dockerfile). - Nicht containerisiert: Supabase (Datenbank + Auth). Die App verbindet
sich per URL/Key zu einem bestehenden Supabase-Projekt (Cloud oder
selbst gehostet) – das bleibt unverändert.
supabase/in diesem Repo ist nur die lokale Dev-/Migrations-Umgebung (supabase start), kein Teil des Deployments. - Ersetzt: der Vercel-Cron-Job aus
vercel.json(täglich 03:00 Uhr, ruft/api/cron/apply-pending-changesauf, um fällige Versetzungen/ Beförderungen/Karenz/Reorg-Änderungen zu übernehmen). Da es außerhalb von Vercel kein Vercel-Cron gibt, übernimmt das imdocker-compose.ymlenthaltenecron-Sidecar-Container diese Aufgabe mit demselben Schema und demselben Bearer-Secret, das die Route bereits erwartet.
Voraussetzungen
- Docker + Docker Compose (v2, das im Docker Desktop/Docker Engine
enthaltene
docker compose) auf dem Zielserver. - Ein bestehendes Supabase-Projekt mit den Migrationen aus
supabase/migrations/bereits eingespielt (supabase db pushbzw. wie bisher).
1. .env anlegen
cp .env.example .env
Werte eintragen:
| Variable | Woher |
|---|---|
DATABASE_URL |
Verbindungsstring der PostgreSQL-Instanz. Die Rolle darf kein BYPASSRLS haben; hinter einem Pooler den Transaktions-Modus (bei Supabase Port 6543) |
DATABASE_SSL |
nur setzen (false), wenn die Datenbank ohne TLS läuft |
AUTH_SECRET |
selbst generieren: openssl rand -base64 32 |
AUTH_MICROSOFT_ENTRA_ID_ID |
Entra-Portal → App-Registrierung → Übersicht |
AUTH_MICROSOFT_ENTRA_ID_SECRET |
Entra-Portal → Zertifikate & Geheimnisse (nur einmal sichtbar!) |
AUTH_MICROSOFT_ENTRA_ID_ISSUER |
https://login.microsoftonline.com/<verzeichnis-id>/v2.0 |
CRON_SECRET |
selbst generieren: openssl rand -hex 32 |
Details zur Entra-Registrierung: docs/entra-sso.md.
Wichtig zum Verständnis:
- Nichts davon wird in das Image eingebacken. Es gibt keine
NEXT_PUBLIC_*-Variablen mehr; alle Werte liest die Anwendung zur Laufzeit überenv_file. Eine Änderung braucht deshalb nur einen Neustart, keinen neuen Build — und dasselbe Image läuft in Test und Produktion. .envsteht schon in.gitignore– nicht committen.
2. Bauen und lokal testen
docker compose build
docker compose up -d
docker compose logs -f app
App ist danach unter http://localhost:3000 erreichbar. Healthcheck prüft
GET /login; Status siehe docker compose ps.
Cron-Sidecar prüfen:
docker compose logs -f cron
3. Auf einem Server deployen
Einfachste Variante – Repo direkt auf dem Server bauen:
git clone <repo-url> && cd manner-app
cp .env.example .env # Werte eintragen
docker compose up -d --build
Alternative für CI/CD (Image einmal bauen, überall pullen): Image in einer
Registry (GHCR, Docker Hub, …) bauen und pushen, auf dem Server nur
docker compose pull && docker compose up -d ausführen. Dafür in
docker-compose.yml zusätzlich image: <registry>/<name>:<tag> setzen und
den Build in der CI-Pipeline mit den --build-arg-Werten für
NEXT_PUBLIC_* laufen lassen.
4. Reverse Proxy + HTTPS
Next.js selbst sollte laut den offiziellen Docs nicht direkt exponiert werden – ein Reverse Proxy übernimmt TLS, Rate-Limiting und Request- Validierung. Beispiel mit Caddy (automatisches HTTPS via Let's Encrypt):
# /etc/caddy/Caddyfile
hr.example.com {
reverse_proxy localhost:3000
}
docker-compose.yml published Port 3000 aktuell auf den Host – bei
Verwendung eines Reverse Proxys auf demselben Host kann das Publishing auf
127.0.0.1:3000:3000 eingeschränkt werden, damit der Container-Port nicht
direkt von außen erreichbar ist.
5. Updates ausrollen
git pull
docker compose build
docker compose up -d
Kurzer Downtime-Moment beim Neustart des app-Containers ist bei dieser
Single-Instance-Compose-Konfiguration normal. Für Zero-Downtime-Deployments
wäre eine zweite Instanz + Load Balancer nötig (siehe Abschnitt 6).
Datenbank-Migrationen (supabase/migrations/*.sql) werden weiterhin über
die Supabase CLI gegen das Supabase-Projekt gefahren, unabhängig vom
App-Deployment:
supabase db push
6. Hinweis bei mehreren Replicas
Läuft die App skaliert (mehrere app-Container hinter einem Load
Balancer), muss NEXT_SERVER_ACTIONS_ENCRYPTION_KEY explizit gesetzt und
auf allen Instanzen identisch sein – sonst schlagen Server Actions
(actions/*.ts, z. B. Mitarbeiter- und Positions-Mutationen) mit "Failed to
find Server Action" fehl, wenn eine Anfrage auf einer anderen Instanz landet
als der, die das Formular gerendert hat. Erzeugen mit:
openssl rand -base64 32
Als zusätzliche Env-Variable in .env eintragen. Bei der aktuellen
Single-Instance-Compose-Konfiguration ist das nicht nötig.
Troubleshooting
- Anmeldung endet auf
/login?error=…: die Umleitungs-URI in der Entra-Registrierung muss exakthttps://<host>/api/auth/callback/microsoft-entra-idlauten. Steht die Anwendung hinter einem Reverse Proxy unter einer anderen Adresse, als sie selbst sieht, zusätzlichAUTH_URLsetzen. - Angemeldet, aber sofort zurück auf
/login?error=no_hr_access: die Anmeldung hat funktioniert, es fehlt die Freischaltung. Es braucht eineprofiles-Zeile mitrole = 'hr'undis_active = trueauf derselben Kennung, die inapp_userssteht. - Cron läuft nicht:
docker compose logs cron– prüft, ob/etc/crontabs/rootkorrekt geschrieben wurde und obCRON_SECRETin.envgesetzt ist (leer/fehlend führt serverseitig zu401). max clients reached in session mode: der Verbindungsstring zeigt auf den Sitzungs-Modus des Poolers. Auf den Transaktions-Modus wechseln (bei Supabase Port 6543).- Healthcheck rot:
docker compose logs app– meistDATABASE_URLfehlend oder nicht erreichbar. Der Pool baut die Verbindung erst beim ersten Zugriff auf, der Fehler steht deshalb im Log der Anfrage, nicht im Start-Log.