# Deployment Die Anwendung läuft als Docker-Container auf einem eigenen Linux-Server, zusammen mit ihrer Datenbank. Das Abbild ist umgebungsneutral — es gibt keine Werte, die beim Bauen eingebacken werden; alles kommt zur Laufzeit aus `.env`. Zu klären, bevor es losgeht: die Umgebungsvariablen aus [Abschnitt 1](#1-env-anlegen), die Umleitungs-URI in der Entra-Registrierung, und dass eine neue Person nach ihrer ersten Anmeldung eine `profiles`-Zeile braucht (siehe [docs/entra-sso.md](docs/entra-sso.md)). ## Was wird containerisiert – und was nicht - **Containerisiert:** die Next.js-App (`Dockerfile`) **und die Datenbank** (Dienst `db`, `postgres:17-alpine`). Beide zusammen in `docker-compose.yml`; die Daten liegen im benannten Volume `db-daten`. - **Nicht mehr Supabase.** Die Anwendung sprach ohnehin unmittelbar mit PostgreSQL — Supabase war nur der Betreiber. Was die Plattform beisteuerte, bringt jetzt `deploy/db-init/` mit: die Anwendungsrolle ohne BYPASSRLS, die zwei benutzten Erweiterungen und eine Attrappe des `auth`-Schemas, die nur die alten Migrationen von Juni brauchen. Der Umzug steht in [Abschnitt 3a](#3a-umzug-von-supabase). - Läuft die Datenbank woanders (Azure Flexible Server, RDS, eigenes Blech), genügt es, `DATABASE_URL` dorthin zeigen zu lassen und den `db`-Dienst nicht zu starten. Die Anwendung merkt keinen Unterschied. - **Ebenfalls nicht containerisiert:** die Anmeldung. Sie läuft über Microsoft Entra ID; die App hält nur das Sitzungscookie (Auth.js). Es gibt keinen Anmeldedienst, der mit ausgerollt werden müsste. - **Der nächtliche Lauf** ist ein eigener Container (`cron`): täglich 03:00 Uhr ruft er `/api/cron/apply-pending-changes` auf, um fällige Versetzungen, Beförderungen, Karenz- und Reorg-Änderungen zu übernehmen. Ausgewiesen wird der Aufruf über `CRON_SECRET` — es gibt dabei keine angemeldete Person. ## Betrieb im Firmennetz — zwei Dinge vorab Die App läuft intern, aber sie ist **nicht** von der Aussenwelt unabhängig. Beides vor der Installation klären, sonst scheitert es am Ende an der Firewall: **1. Der Server braucht ausgehenden Zugang.** Eingehend aus dem Internet nichts, ausgehend zwingend: | Ziel | Wofür | Ohne das | |---|---|---| | `login.microsoftonline.com` (443) | Auth.js tauscht den Anmeldecode **serverseitig** gegen ein Token und lädt die Konfiguration des Ausstellers | keine Anmeldung möglich | Dass die Anmeldung im Browser der Person stattfindet, genügt **nicht** — der Tausch von Code gegen Token läuft vom Server aus. Liegt die VM in einem abgeschotteten Netz, braucht es dafür einen Proxy. Die Datenbank taucht hier nicht mehr auf: sie läuft als Container daneben, im selben Compose-Netz. Nach aussen geht dafür nichts. **2. HTTPS ist Pflicht, auch intern.** Entra ID akzeptiert `http` nur für `localhost`. Der praktikable Weg ohne öffentliche Erreichbarkeit: ein **öffentlicher DNS-Name, der auf die private Adresse zeigt** (z. B. `hr.elycon.solutions` → `10.x.x.x`) und ein Zertifikat über die DNS-Challenge. Das ist zulässig, verbreitet, und liefert ein regulär vertrauenswürdiges Zertifikat, ohne dass der Server je aus dem Internet erreichbar ist. Beispielkonfiguration: [`deploy/Caddyfile`](deploy/Caddyfile). Die Alternative — selbst signiertes Zertifikat — bedeutet, es auf jedem Arbeitsplatz als vertrauenswürdig zu hinterlegen. Bei zwei Personen machbar, bei zwanzig nicht. ## Voraussetzungen - Docker + Docker Compose (v2, das in Docker Engine enthaltene `docker compose`) auf dem Zielserver. Sonst nichts — weder Node noch psql; was gebraucht wird, kommt aus Containern. ## 1. `.env` anlegen ```bash cp .env.example .env ``` Werte eintragen: | Variable | Woher | |---|---| | `POSTGRES_PASSWORD` | selbst erzeugen: `openssl rand -base64 24` — das des Verwalters | | `APP_DB_PASSWORD` | selbst erzeugen — das der Anwendungsrolle `alpenwerk_app` | | `DATABASE_URL` | `postgresql://alpenwerk_app:@db:5432/alpenwerk`. Die Rolle darf **kein** `BYPASSRLS` haben — `deploy/db-init` legt sie genau so an | | `DATABASE_SSL` | `false` im Compose-Netz; die Verbindung verlässt den Server nicht | | `AUTH_SECRET` | selbst generieren: `openssl rand -base64 32` | | `AUTH_MICROSOFT_ENTRA_ID_ID` | Entra-Portal → App-Registrierung → Übersicht | | `AUTH_MICROSOFT_ENTRA_ID_SECRET` | Entra-Portal → Zertifikate & Geheimnisse (nur einmal sichtbar!) | | `AUTH_MICROSOFT_ENTRA_ID_ISSUER` | `https://login.microsoftonline.com//v2.0` | | `CRON_SECRET` | selbst generieren: `openssl rand -hex 32` | Details zur Entra-Registrierung: [`docs/entra-sso.md`](docs/entra-sso.md). Wichtig zum Verständnis: - **Nichts davon wird in das Image eingebacken.** Es gibt keine `NEXT_PUBLIC_*`-Variablen mehr; alle Werte liest die Anwendung zur Laufzeit über `env_file`. Eine Änderung braucht deshalb nur einen Neustart, keinen neuen Build — und dasselbe Image läuft in Test und Produktion. - `.env` steht schon in `.gitignore` – nicht committen. ## 2. Bauen und lokal testen ```bash docker compose build docker compose up -d docker compose logs -f app ``` App ist danach unter `http://localhost:3000` erreichbar. Healthcheck prüft `GET /login`; Status siehe `docker compose ps`. Cron-Sidecar prüfen: ```bash docker compose logs -f cron ``` ## 3. Auf einem Server deployen Einfachste Variante – Repo direkt auf dem Server bauen: ```bash git clone && cd manner-app cp .env.example .env # Werte eintragen docker compose up -d --build ``` Alternative für CI/CD (Image einmal bauen, überall pullen): Image in einer Registry bauen und pushen, auf dem Server nur `docker compose pull && docker compose up -d` ausführen. Dafür in `docker-compose.yml` zusätzlich `image: /:` setzen. Build-Argumente braucht es dabei **keine**: das Abbild enthält keine umgebungsabhängigen Werte mehr, alles kommt zur Laufzeit aus `.env`. Dasselbe Abbild läuft damit in Test und Produktion. ### Bei einer leeren Datenbank Der `db`-Container legt beim ersten Start Rollen und Erweiterungen an; das Schema kommt danach aus den Migrationen: ```bash docker compose up -d db docker compose run --rm migrate # legt Tabellen, Funktionen, Policies an docker compose up -d --build ``` `migrate` steht im Profil `tools` und läuft bei `docker compose up` nicht mit. Auf dem Host wird dafür weder Node noch psql gebraucht — nur Docker. ## 3a. Umzug von Supabase Einmalig, wenn der Bestand noch bei Supabase liegt: ```bash SUPABASE_DB_URL='postgresql://postgres:@.supabase.com:5432/postgres' \ ./scripts/umzug-von-supabase.sh ``` Was das Skript tut und warum: 1. **Schema aus den Migrationen**, nicht aus einem Abzug. Nachgewiesen ist, dass alle Migrationen auf einer leeren Datenbank durchlaufen und dabei Spalte für Spalte, Index für Index, Policy für Policy dasselbe ergeben wie die gewachsene Produktion. Der Weg hat zwei Vorteile: die Buchführung stimmt danach von selbst, und Supabase-eigene Rechte und Eigentümer kommen gar nicht erst mit. 2. **Nur die Daten** werden abgezogen (`pg_dump --data-only --disable-triggers`). Ohne `--disable-triggers` stolpert jede Fremdschlüsselprüfung über die Ladereihenfolge. RLS steht nicht im Weg — keine der 19 Tabellen hat `FORCE ROW LEVEL SECURITY`, der Eigentümer schreibt also durch. 3. Am Ende werden die Zeilenzahlen ausgegeben. **Mit denen bei Supabase vergleichen**, bevor irgendetwas abgeschaltet wird. Der Abzug bleibt als Datei liegen. Erst löschen, wenn die Anwendung gegen die neue Datenbank nachweislich läuft. Danach in `.env`: ``` DATABASE_URL=postgresql://alpenwerk_app:@db:5432/alpenwerk DATABASE_SSL=false ``` ### Was am `auth`-Schema übrigbleibt `deploy/db-init/01-auth-attrappe.sql` legt ein leeres `auth`-Schema an. Es wird im Betrieb **nicht** gebraucht: kein Fremdschlüssel, keine Policy, keine Spaltenvorgabe verweist darauf (geprüft). Gebraucht wird es nur beim Abspielen der Migrationen von Juni 2026, die damals noch an `auth.users` hingen. Die Alternative wäre, jene Dateien umzuschreiben — also Geschichte zu fälschen: sie beschreiben, was damals galt. ## 4. Reverse Proxy + HTTPS Next.js selbst sollte laut den offiziellen Docs **nicht** direkt exponiert werden – ein Reverse Proxy übernimmt TLS, Rate-Limiting und Request- Validierung. Fertige Konfiguration: [`deploy/Caddyfile`](deploy/Caddyfile) — mit DNS-Challenge, weil der Server aus dem Internet nicht erreichbar ist (siehe [oben](#betrieb-im-firmennetz--zwei-dinge-vorab)). ```bash sudo cp deploy/Caddyfile /etc/caddy/Caddyfile sudo systemctl reload caddy ``` `docker-compose.yml` veröffentlicht Port 3000 bewusst nur auf `127.0.0.1` — die App ist also ausschliesslich über den Proxy erreichbar, nicht daneben unverschlüsselt. Zusätzlich in die `.env`: ``` AUTH_URL=https://hr.elycon.solutions ``` Ohne diesen Wert baut Auth.js seine Rückruf-Adresse aus dem, was der Container sieht — und das ist hinter dem Proxy nicht der Name, den der Browser benutzt hat. ## 5. Automatisch ausrollen bei einem Push (Gitea Actions) Ein Push auf `master` baut und startet die Anwendung auf dem Server neu. Zuständig ist [`.github/workflows/deploy.yml`](.github/workflows/deploy.yml). > **Warum `.github/` und nicht `.gitea/`:** Gitea Actions liest > `.gitea/workflows` — und nur wenn dieses Verzeichnis **fehlt**, ersatzweise > `.github/workflows`. Ein neu angelegtes `.gitea/workflows/` würde also > `ci.yml` stillschweigend abschalten. Solange beide Dateien unter `.github/` > liegen, sieht Gitea beide. ### a) Der Runner Verwendet wird der bestehende, globale Runner **`elycon-runner-01`** (act_runner v0.2.11, Labels `docker` und `ubuntu-latest`). Ein eigener ist nicht nötig. Beide Workflows laufen deshalb auf `ubuntu-latest`. **Ein Label, das kein Runner führt, lässt den Lauf wortlos in der Warteschlange stehen** — kein Fehler, keine Meldung, nur „Waiting". Das ist der häufigste Grund, warum scheinbar nichts passiert. #### Der Job läuft im Container, nicht auf dem Server Das ist die Stelle, an der es klemmen kann. act_runner startet je Job einen eigenen Container; der Docker-Socket des **Hosts** ist darin nur, wenn der Runner so konfiguriert ist: ```yaml # config.yaml des Runners container: options: -v /var/run/docker.sock:/var/run/docker.sock valid_volumes: - /var/run/docker.sock ``` Zusätzlich muss das Job-Abbild die Docker-CLI mitbringen (die üblichen `runner-images`/`catthehacker`-Abbilder tun das). Der erste Schritt des Deploy-Workflows prüft genau das und bricht mit einer Anleitung ab, wenn etwas fehlt — statt drei Schritte später an einer Meldung zu scheitern, mit der niemand etwas anfangen kann. > Der durchgereichte Socket gibt dem Job faktisch Wurzelrechte auf dem Host. > Bei einem Deploy-Runner ist das der Zweck der Übung, aber es heisst auch: wer > in dieses Repository schreiben darf, darf auf diesem Server alles. Bei einem > **globalen** Runner gilt das für jedes Repository der Instanz, das denselben > Socket benutzt. Ist das zu weit gefasst, ist der Weg über SSH der richtige: > ein Schlüssel als Repository-Secret, der nur auf den einen Server und nur auf > das Deploy-Verzeichnis zeigt. ### b) Secrets hinterlegen Gitea → Repository → *Settings* → *Actions* → *Secrets*. Dieselben Werte wie in [Abschnitt 1](#1-env-anlegen); der Workflow baut daraus zur Laufzeit die `.env` und löscht sie danach wieder. | Secret | Anmerkung | |---|---| | `DATABASE_URL` | Transaktions-Pooler (Supabase: 6543) — den benutzt die Anwendung | | `SUPABASE_DB_URL` | **Direkter** Zugang (Supabase: 5432) — nur für die Migrationen | | `AUTH_SECRET` | | | `AUTH_URL` | z. B. `https://hr.elycon.solutions` | | `AUTH_MICROSOFT_ENTRA_ID_ID` | | | `AUTH_MICROSOFT_ENTRA_ID_SECRET` | | | `AUTH_MICROSOFT_ENTRA_ID_ISSUER` | | | `CRON_SECRET` | | Warum zwei Verbindungsstrings: der Transaktions-Pooler bricht bei einer Migration ab, die mehrere Anweisungen in einer Transaktion bündelt. Migrationen gehören über die direkte Verbindung, der laufende Betrieb über den Pooler. Zusätzlich unter *Variables* (kein Secret, nur eine Einstellung): | Variable | Vorgabe | Wofür | |---|---|---| | `COMPOSE_PROJECT_NAME` | `alpenwerk-hr` | Muss zum bestehenden Stapel passen — sonst entsteht ein zweiter daneben | Den bestehenden Namen zeigt auf dem Server: ```bash docker compose ls ``` ### c) Was der Lauf tut 1. `.env` aus den Secrets schreiben (fehlt eines, bricht er mit Namen ab). 2. **Migrationen anwenden** — erst `--dry-run` fürs Protokoll, dann echt. 3. `docker compose build` und `up -d` gegen den Docker-Dienst des Hosts. 4. Auf `healthy` warten (bis zu zwei Minuten). Wird die Anwendung nicht gesund, schlägt der Lauf fehl und hängt die letzten 80 Logzeilen an. 5. `.env` wieder löschen. Der Workflow ist **nicht** an `ci.yml` gekoppelt: ein Push auf `master` rollt aus, auch wenn die Tests parallel noch laufen. Soll erst nach grünen Tests ausgerollt werden, gehört der `deploy`-Job mit `needs: [check]` in `ci.yml` — dann allerdings braucht der Runner auch das Label, mit dem `check` läuft. ## 5a. Migrationen Eingespielt werden sie von [`scripts/migrate.mjs`](scripts/migrate.mjs) — demselben Läufer, den auch der Deploy benutzt: ```bash node --env-file=.env scripts/migrate.mjs --dry-run # was stünde an node --env-file=.env scripts/migrate.mjs # anwenden ``` Buch geführt wird in `supabase_migrations.schema_migrations`, derselben Tabelle in derselben Form, die die Supabase-CLI benutzt — `supabase db push` von der Arbeitsstation bleibt damit möglich und überspringt, was hier schon lief. > **Einmalig, im August 2026 bereits erledigt:** Die Migrationen wurden bis > dahin von Hand eingespielt, die Buchführungstabelle existierte gar nicht. Ein > automatischer Lauf hätte deshalb alle 65 Dateien erneut gegen die > produktive Datenbank gespielt — inklusive `initial_schema` und der > OM-Umstellung. Vor dem Einschalten wurde einmal > `node scripts/migrate.mjs --baseline` gefahren: das verbucht alles Vorhandene > als angewendet, **ohne es auszuführen**. Wer eine weitere Umgebung aufsetzt, > deren Datenbank schon steht, braucht denselben Schritt. ## 5b. Updates von Hand ausrollen Falls der Runner nicht läuft oder ein Stand ausser der Reihe gebraucht wird: ```bash git pull node --env-file=.env scripts/migrate.mjs docker compose build docker compose up -d ``` Kurzer Downtime-Moment beim Neustart des `app`-Containers ist bei dieser Single-Instance-Compose-Konfiguration normal. Für Zero-Downtime-Deployments wäre eine zweite Instanz + Load Balancer nötig (siehe Abschnitt 6). Der Migrationsschritt steht bewusst **vor** dem Neubau: der neue Code erwartet das neue Schema, und umgekehrt liefe die neue Anwendung kurz gegen das alte. ## 6. Hinweis bei mehreren Replicas Läuft die App skaliert (mehrere `app`-Container hinter einem Load Balancer), muss `NEXT_SERVER_ACTIONS_ENCRYPTION_KEY` explizit gesetzt und auf allen Instanzen identisch sein – sonst schlagen Server Actions (`actions/*.ts`, z. B. Mitarbeiter- und Positions-Mutationen) mit "Failed to find Server Action" fehl, wenn eine Anfrage auf einer anderen Instanz landet als der, die das Formular gerendert hat. Erzeugen mit: ```bash openssl rand -base64 32 ``` Als zusätzliche Env-Variable in `.env` eintragen. Bei der aktuellen Single-Instance-Compose-Konfiguration ist das nicht nötig. ## Troubleshooting - **Push gemacht, aber kein Lauf startet:** meist die Labels. Der Lauf steht dann in Gitea unter *Actions* als „Waiting" — ohne Fehlermeldung, weil kein Runner das verlangte Label anbietet. Beide Workflows verlangen `ubuntu-latest`; `elycon-runner-01` führt es. Welche Labels registriert sind, zeigt Gitea → *Site Administration* → *Actions* → *Runners*. - **Deploy läuft, aber es entsteht ein zweiter Stapel:** `COMPOSE_PROJECT_NAME` passt nicht zum bestehenden. Auf dem Server `docker compose ls` — der dort gelistete Name gehört als Variable ins Repository. Bis dahin läuft die alte Instanz weiter und beansprucht Port 3000; die neue scheitert daran. - **`Cannot connect to the Docker daemon` im Deploy:** dem Runner-Container fehlt der Socket. Er braucht `-v /var/run/docker.sock:/var/run/docker.sock`. - **Migration schlägt im Deploy fehl:** der Lauf bricht ab, bevor Container angefasst werden — die alte Version läuft also weiter. Die fehlgeschlagene Datei wurde vollständig zurückgerollt und **nicht** verbucht; nach der Korrektur reicht ein erneuter Push. - **Anmeldung endet auf `/login?error=…`:** die Umleitungs-URI in der Entra-Registrierung muss exakt `https:///api/auth/callback/microsoft-entra-id` lauten. Steht die Anwendung hinter einem Reverse Proxy unter einer anderen Adresse, als sie selbst sieht, zusätzlich `AUTH_URL` setzen. - **Angemeldet, aber sofort zurück auf `/login?error=no_hr_access`:** die Anmeldung hat funktioniert, es fehlt die Freischaltung. Es braucht eine `profiles`-Zeile mit `role = 'hr'` und `is_active = true` auf derselben Kennung, die in `app_users` steht. - **Cron läuft nicht:** `docker compose logs cron` – prüft, ob `/etc/crontabs/root` korrekt geschrieben wurde und ob `CRON_SECRET` in `.env` gesetzt ist (leer/fehlend führt serverseitig zu `401`). - **`max clients reached in session mode`:** der Verbindungsstring zeigt auf den Sitzungs-Modus des Poolers. Auf den Transaktions-Modus wechseln (bei Supabase Port 6543). - **Healthcheck rot:** `docker compose logs app` – meist `DATABASE_URL` fehlend oder nicht erreichbar. Der Pool baut die Verbindung erst beim ersten Zugriff auf, der Fehler steht deshalb im Log der Anfrage, nicht im Start-Log.