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3 Commits

Author SHA1 Message Date
96c94642ba Datumsfelder lassen sich wieder tippen
All checks were successful
CI / Lint, Typen, Tests, Build (push) Successful in 11m50s
CI / Migrationen auf leerer Datenbank (push) Successful in 10m13s
In den Berichten hing jedes Datumsfeld unmittelbar an der Adresszeile: eine
Aenderung hiess router.push, also neu laden und neu rendern. Ein
<input type="date"> meldet beim Tippen der Jahreszahl aber viermal -- 0002,
0020, 0202, 2026 -- und die ersten drei loesten je eine Navigation aus, die das
Feld auf den Stand aus der Adresse zuruecksetzte. Mitten im Tippen. Mit dem
Kalender ging es, weil der in einem Zug ein fertiges Datum setzt; das war der
Hinweis darauf, wo es klemmt.

DateField haelt den Tippstand jetzt bei sich und meldet nur, was eine Aussage
ist: ein vollstaendiges Datum mit vierstelliger Jahreszahl ab 1000, oder das
Leeren des Feldes. Beim Verlassen wird nachgereicht, was liegengeblieben ist.
Der Stichtag im Organigramm ist ein blankes input und benutzt dieselbe Regel
ueber istMeldbaresDatum -- zwei Fassungen davon liefen hier erfahrungsgemaess
auseinander.

Der Abgleich mit dem Wert von aussen laeuft waehrend des Renderns, nicht in
einem Effekt: der liefe erst nach dem Zeichnen, das Feld zeigte also fuer einen
Bildaufbau den alten Stand -- und die Regel gegen setState im Effekt verbietet
ihn aus genau diesem Grund.

Die Felder in den Panels bleiben, wie sie sind: dort ist der Zustand lokal, es
gibt keine Navigation und damit auch kein Zuruecksetzen.
2026-09-29 21:39:35 +02:00
f7a5c48615 Die Oberflaeche auf das Manner-CD umstellen
Some checks failed
CI / Lint, Typen, Tests, Build (push) Successful in 11m45s
CI / Migrationen auf leerer Datenbank (push) Has been cancelled
Farben, Schrift, Logo und Symbole folgen jetzt dem CD Manual 2022. An der
Logik aendert sich nichts: keine Migration, keine Abfrage, keine Berechtigung.

Die zwei Markenfarben stehen in §1.1 als #F69686 (Rosa) und #164194 (Blau).
Welche davon was traegt, ist nicht gewaehlt, sondern nachgerechnet: Weiss auf
Rosa kommt auf 2.18:1 und faellt damit auch fuer Grossschrift durch, Blau auf
Rosa auf 4.34:1 und reicht fuer das Logo, nicht fuer Text. Schwarz auf Rosa
sind 7.47:1, Weiss auf Blau 9.47:1. Rosa ist deshalb Flaeche, Blau ist
Interaktion — zwei Skalen, brand-* und accent-*, statt einer geteilten.

Von den 26 Stellen mit brand-50/100/200 sind nur sieben auf accent gewandert.
Der Rest meint einen Zustand und keinen Markenton: die Zeile unter dem Zeiger,
der gewaehlte Listeneintrag, der aktive Menuepunkt. Gegen die warme
Seitenflaeche ist ein kuehler Ton dort deutlicher, und Blau heisst in dieser
Oberflaeche ab jetzt "reagiert auf dich". Nach accent gingen die Faelle ohne
eigene Bedeutung — "Geplant", "Offen", der neutrale Protokoll-Chip — und die
offene Planstelle im Organigramm, die vorher ein blasses Blau war und damit
wie eine schwaechere Person aussah.

Die Funktionsfarben bleiben, was sie sind. Das Manual regelt die Identitaet,
nicht die Rueckmeldung: Rot heisst Fehler, weil die Benutzerin das mitbringt.
`info` bleibt bewusst tuerkis — Blau saehe ab jetzt bedienbar aus, und gemessen
kaeme ein blaues info dem violetten Chip auf dE 6.8 nahe, also nicht
unterscheidbar. Violett ist dabei nachgezogen: gegen den Fehler-Chip stand es
bei dE 8.0, "Austritt" und "Befoerderung" waren im Vorbeigehen dieselbe blasse
Flaeche. Jetzt dE 15.0.

Die Schrift ist Barlow. Nachgezaehlt ist das Manual zu 95 % in DIN gesetzt
(Regular 79 %, Bold 16 %); Helvetica Neue steht nur in den Visitenkarten und im
Claim. DIN laesst sich nicht ausliefern — eine Drucklizenz deckt keinen Webfont
—, und die freien Nachbauten der DIN 1451 sind Schilderschriften, bei 14 px in
einer langen Tabelle schlechter lesbar als das, was sie ersetzen. Die Variable
heisst --font-din und nicht --font-barlow: liegt eines Tages eine Web-Lizenz
vor, ist der Wechsel diese eine Deklaration.

Nebenbei zwei Dinge repariert, die vorher schon falsch waren. Die Umrandung von
Eingabefeldern, Knoepfen und Suchfeldern lag bei 1.30:1 und damit unter den 3:1,
die WCAG 1.4.11 fuer Bedienelemente verlangt; border-strong bringt 3.56:1. Und
das mitgelieferte favicon.ico liess sich gar nicht bauen: eingebettet waren
24-Bit-RGB-PNG, waehrend der Kopf 32 bpp behauptete. Alle Rastersymbole liegen
jetzt als RGBA vor, und ihr Blau ist auf den CD-Wert gezogen — samt der
kantengeglaetteten Raender, indem je Pixel der Blauanteil bestimmt und neu
gemischt wurde.

Das Logo ist das Markenlogo (§4.1), nicht das Unternehmenslogo, das §3.2 fuer
eine Anwendung mit der AG als Absender vorsaehe — es liegt nicht vor. Der
Freiraum X/3 steckt im Bauteil selbst und nicht in den Aufrufstellen, sonst
haengt seine Einhaltung daran, dass jede einzelne daran denkt.

docs/farbschema.html zeigt Token, Kontraste und Bauteile nebeneinander und
laesst sich ohne Server oeffnen.

Nicht im Browser gesehen: Anmeldung laeuft ueber das Firmenkonto und die
Datenbank ist von hier nicht erreichbar. Lint, Typen, Schemaabgleich, 524 Tests
und der Build sind sauber.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-14 19:26:21 +02:00
d9367a8ce4 Form primitives, keyboard-operable comboboxes, dialog focus, route states
Accessibility work on the UI layer, all of it rooted in one structural gap:
there were no form primitives, so every field was hand-assembled and every
field got the same details wrong.

Form primitives
- components/ui/Field.tsx (Field/TextField/SelectField/TextareaField) and
  Button.tsx. Field generates the control id with useId and derives htmlFor
  from it, which is what makes the association impossible to omit rather
  than merely conventional.
- 92 labels existed, 4 used htmlFor, and no input carried an id at all: a
  screen reader announced an unnamed edit box and clicking a label focused
  nothing. Now every label resolves to its control (0 unassociated), and the
  input class chain that appeared verbatim 85 times appears zero times.
- Field also takes a render prop, so Lookup, CountryPicker and Picklist get
  the same wiring instead of a second, partial solution.
- SearchInput replaces three hand-rolled copies of the icon-in-a-box search
  whose input had only a placeholder — not a label — and killed its own
  focus ring with outline-none and nothing in its place.
- Toggle groups (workdays, reorg change type) became fieldsets with
  aria-pressed; colour alone was carrying the selected state.

Comboboxes
- Lookup and CountryPicker were text inputs with a div of clickable buttons
  underneath: typeable, but no keyboard path to a result and nothing telling
  a screen reader a list had appeared. Both now carry role=combobox,
  aria-expanded/controls/activedescendant and listbox semantics, with arrow
  keys, Enter and Escape. Escape stops propagation, or it would close the
  surrounding dialog along with the dropdown.

Dialogs
- useDialogFocus centralises what Modal and SlideOver each owed the
  keyboard and neither provided beyond Escape: focus into the dialog on
  open, Tab and Shift+Tab cycling within it, focus restored to the trigger
  on close.
- SlideOver stays mounted for its transition, and aria-hidden does not
  remove anything from the tab order — so every closed panel was leaving
  invisible tab stops at the end of the page. `inert` fixes that.

Route states
- loading.tsx, error.tsx, not-found.tsx and global-error.tsx. Every page in
  the (app) group is server-rendered per request, so without loading.tsx a
  navigation showed nothing at all until the server answered, and a render
  error dropped the user on Next's own screen with no way back.

Tests
- 22 component tests (vitest jsdom project). Two of them found limits of the
  environment rather than of the code: jsdom implements neither `inert` nor
  scrollIntoView, so the inert test asserts the attribute and the missing
  scrollIntoView — which was taking the whole render down from inside an
  effect — is stubbed in the setup file.
2026-07-25 13:11:09 +02:00