Talk to PostgreSQL directly, and let the pooled connection forget

Zweiter Schritt weg von Supabase. Sämtliche 49 Lesezugriffe und alle
Mutationen laufen jetzt über lib/db statt über die REST-Schicht: Kysely auf
einem pg-Pool, jede Abfrage in einer Transaktion, in der zuerst
app.user_id gesetzt wird. Die Anmeldung hängt noch an GoTrue — sie liefert
die Kennung, die in withUser() geht. Damit war der Umbau in zwei Hälften
teilbar und die Anwendung durchgehend lauffähig.

Was dabei ersatzlos verschwindet:

  - fetchAllRows. Es gab die Funktion nur, weil PostgREST jede Antwort bei
    1000 Zeilen still abschneidet und ein Bericht dann leise falsch war.
    Am direkten Zugang ist eine Abfrage eine Abfrage.
  - sanitizeIlikeTerm samt Test. Sie entschärfte Zeichen, die in der
    Filtersyntax strukturelle Bedeutung hatten; jetzt wird der Suchbegriff
    als Parameter gebunden und ein Komma ist ein Komma. Die Lücke ist nicht
    abgesichert, sondern weg.
  - lib/supabase/admin.ts. Der Dienstschlüssel, der RLS aushebelte, hatte
    genau einen Aufrufer — den nächtlichen Lauf. Der benutzt jetzt dieselbe
    Rolle ohne BYPASSRLS und ruft eine SECURITY-DEFINER-Funktion auf, die
    selbst prüft, was sie tut. Es gibt keinen privilegierten Zugang mehr.

Nebenbei besser geworden, weil der direkte Zugang es erlaubt:

  - Eine Seite ist eine Transaktion. Das Layout etwa liest Profil,
    Planstellen, Standorte, Entwürfe und Notizen auf einem einheitlichen
    Lesestand statt in fünf unabhängigen Anfragen.
  - Der Bereichsfilter der Mitarbeiterliste ist ein EXISTS statt einer
    eingebetteten Ressource mit !inner — eine Person mit mehreren
    Zuordnungen über die Zeit erschien dort mehrfach.
  - Seitenweise Listen sortieren zusätzlich nach id. Bei gleichem Nachnamen
    oder gleichem Zeitstempel war die Reihenfolge vorher unbestimmt, und
    dieselbe Zeile konnte auf zwei Seiten erscheinen oder auf keiner.
  - Angehörige werden in der Datenbank gezählt statt alle Zeilen zu holen.
  - Namen an Ereigniszeilen kommen aus einem Join statt aus einem
    Nachschlag, der ausserhalb der Transaktion lag.

Der Statusfilter ist mitgezogen: dieselbe Regel wie deriveStatusAsOf,
Klausel für Klausel, jetzt als Kysely-Ausdruck. Der Integrationstest, der
beide über den gesamten Bestand vergleicht, läuft weiter — mit eigener
Verbindung, denn geprüft wird die Bedingung, nicht die Berechtigung.

Zwei Fehler auf dem Weg, beide vom Typprüfer gefangen: apply_due_pending_
changes() nimmt kein Argument, wurde von callFunction aber mit jsonb
aufgerufen — Postgres hätte keine passende Signatur gefunden. Und der
Sicherheitstest lädt jetzt Module mit `import "server-only"`, was ausserhalb
der Server-Übersetzung wirft.

Typecheck, Lint, Build und 180 Tests sind grün. Ungeprüft bleibt der Lauf
gegen eine echte Datenbank — dafür fehlt eine DATABASE_URL.
This commit is contained in:
2026-07-31 08:45:26 +02:00
parent a66263a96e
commit b3a0af2b8f
31 changed files with 1086 additions and 803 deletions

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@@ -1,26 +1,32 @@
import type { SupabaseClient } from "@supabase/supabase-js";
import { fetchAllRows } from "./supabase/query";
import type { Tx } from "./db";
import type { Database } from "./supabase/types";
export type OpenNote = Database["public"]["Tables"]["employee_notes"]["Row"] & {
employeeName: string;
};
// "Meine Notizen" (Topbar-Glocke): das geteilte, mitarbeiterübergreifende
// Postfach aller noch nicht erledigten HR-Notizen — unabhängig davon wer
// sie verfasst hat oder zu wem sie gehören (mit Nutzer abgestimmt). Zwei
// einfache Queries, in JS gemerged — gleiches Muster wie loadEventHistory
// in lib/reports-data.ts, da der handgeschriebene Database-Typ keine
// relationalen Embeddings für eine einzelne verschachtelte Query kennt.
export async function loadOpenNotes(supabase: SupabaseClient<Database>): Promise<OpenNote[]> {
const [{ data: notes }, employees] = await Promise.all([
supabase.from("employee_notes").select("*").eq("done", false).order("created_at", { ascending: false }),
fetchAllRows(() => supabase.from("employees").select("id, first_name, last_name").order("id")),
]);
// Meine Notizen" (Topbar-Glocke): das geteilte, mitarbeiterübergreifende
// Postfach aller noch nicht erledigten HR-Notizen — unabhängig davon, wer sie
// verfasst hat oder zu wem sie gehören (mit Nutzer abgestimmt).
//
// Früher zwei Abfragen, in JavaScript zusammengeführt, weil die API-Schicht
// für eine einzelne verschachtelte Abfrage keine Verknüpfung anbot. Am
// direkten Zugang ist es schlicht ein Join.
export async function loadOpenNotes(tx: Tx): Promise<OpenNote[]> {
const rows = await tx
.selectFrom("employee_notes as n")
.leftJoin("employees as e", "e.id", "n.employee_id")
.selectAll("n")
.select(["e.first_name", "e.last_name"])
.where("n.done", "=", false)
.orderBy("n.created_at", "desc")
.execute();
const employeeById = new Map(employees.map((e) => [e.id, e]));
return (notes ?? []).map((n) => {
const emp = employeeById.get(n.employee_id);
return { ...n, employeeName: emp ? `${emp.first_name} ${emp.last_name}` : "Unbekannt" };
return rows.map((row) => {
const { first_name, last_name, ...note } = row;
return {
...(note as Database["public"]["Tables"]["employee_notes"]["Row"]),
employeeName: first_name && last_name ? `${first_name} ${last_name}` : "Unbekannt",
};
});
}