Niederlassung in der Zuordnung, und die Rueckfragen zum Workshop
All checks were successful
CI / Lint, Typen, Tests, Build (push) Successful in 11m1s
CI / Migrationen auf leerer Datenbank (push) Successful in 10m6s

Anforderung 8. "Zuordnung" liess mehr als eine Lesart zu; umgesetzt ist die,
die am wenigsten voraussetzt: in der Personalakte steht die Niederlassung
jetzt im Reiter Organisation neben Einheit und Kostenstelle. Vorher war sie
nur im Stammdatenblatt zu finden, bei der Privatadresse — dort sucht
niemand den Arbeitsort.

Anders als Einheit und Kostenstelle haengt sie an der Person und nicht an
der Planstelle. Sie steht deshalb auch dann da, wenn es keine laufende
Besetzung gibt.

Dazu docs/rueckfragen-workshop-2026-09.md: sieben Stellen, an denen die
Formulierung mehr als eine Lesart zuliess, mit der jeweils getroffenen
Entscheidung und ihrer Begruendung. Damit bleibt keine Auslegung
unausgesprochen, und jede laesst sich ohne Umbau umdrehen.
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2026-09-15 22:58:25 +02:00
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commit 05d56bf3b9
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# Rückfragen zu den Workshop-Anforderungen
Stand 15.09.2026. Grundlage: `Anforderungen_Software_Workshop 1.docx`.
Alle elf Punkte sind umgesetzt. An sieben Stellen liess die Formulierung
mehr als eine Lesart zu. Wir haben jeweils eine gewählt, damit die Arbeit
nicht liegenbleibt, und schreiben sie hier auf — mit der Begründung, damit
sich die Entscheidung prüfen und ohne grossen Aufwand umdrehen lässt.
Wo unten „lässt sich ändern" steht, heisst das: eine Zeile Code oder eine
kleine Migration, keine Umbauarbeit.
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## 1. Fehlende Nummern 6 und 7
Das Dokument springt von 5a auf 8. Sind zwei Punkte im Workshop gestrichen
worden, oder beim Zusammenstellen verlorengegangen? Falls letzteres: wir
nehmen sie gern nach.
## 2. Einvernehmliche Auflösung — freiwillig oder nicht?
Gefordert war ein zweites Auswahlfeld „freiwilliger / unfreiwilliger
Austritt". Wir haben es umgesetzt, aber nicht als frei wählbares Feld,
sondern als Einschränkung der Beendigungsart: welche Seite beendet hat,
steckt in der Beendigungsart bereits drin. Als zweites, unabhängiges Feld
liesse sich „Entlassung, freiwillig" erfassen, und zwei Auswertungen über
dieselbe Person kämen zu verschiedenen Ergebnissen.
Die Zuordnung, die wir getroffen haben:
| Beendigungsart | eingeordnet als |
|---|---|
| Kündigung AN | freiwillig |
| Einvernehmliche Auflösung | **freiwillig — bitte prüfen** |
| Pensionierung | freiwillig |
| Dienstnehmerseitige Beendigung in Probezeit | freiwillig |
| Kündigung AG | unfreiwillig |
| Entlassung | unfreiwillig |
| Dienstgeberseitige Beendigung in Probezeit | unfreiwillig |
| Befristungsablauf | sonstige |
| No Show (Nichtantritt) | sonstige |
**Die Frage:** Die einvernehmliche Auflösung setzt die Zustimmung der Person
voraus — deshalb steht sie bei „freiwillig". In der Praxis geht ihr aber oft
ein Wunsch des Dienstgebers voraus, und für eine Fluktuationsanalyse ist
genau das der Unterschied, auf den es ankommt. Soll sie bei „freiwillig"
bleiben?
**Die zweite Frage:** Wir führen drei Gruppen statt der geforderten zwei.
Ein Befristungsablauf geschieht auf niemandes Betreiben — er war von Anfang
an vereinbart —, und ein Nichtantritt ist kein Austritt, sondern ein
Verhältnis, das nie begonnen hat. Beide einer der zwei Seiten zuzuschlagen
würde jede Fluktuationsquote verfälschen. Ist die dritte Gruppe „Sonstige"
so recht, oder sollen die beiden doch einer Seite zugeordnet werden?
## 3. Untertypen bei „Eintritt"
Gefordert: „Auch Subtypen für Eintritt / Austritt filterbar."
Beim Austritt ist klar, was gemeint ist — die Beendigungsart. Das ist
umgesetzt: im Berichtemanager lässt sich zum Ereignistyp „Austritt" die
Beendigungsart wählen, und beim Ereignistyp „Langzeitabwesenheit" die Art
der Abwesenheit (Mutterschutz, Bildungskarenz und so weiter).
Beim Eintritt sehen wir zwei mögliche Bedeutungen und wissen nicht, welche
gemeint war:
1. **Eintritt gegenüber Wiedereintritt** — der erste Eintritt gegenüber der
Wiedereinstellung einer Person, die schon einmal im Haus war. Beides sind
in der Historie bereits eigene Ereignisse.
2. **Herkunft: extern gegenüber intern** — kam die Person von aussen oder aus
dem Haus. Das Feld gibt es ebenfalls schon.
Beides ist machbar, beides ist klein. Welche Unterscheidung brauchen Sie?
## 4. „Niederlassungen auch in Zuordnung einfügen"
Der Begriff „Zuordnung" liess sich uns nicht eindeutig zuordnen. Wir haben
die Lesart gewählt, die am wenigsten voraussetzt: In der Personalakte, Reiter
**Organisation**, steht jetzt die Niederlassung neben der
Organisationseinheit und der Kostenstelle. Vorher war sie nur im
Stammdatenblatt zu finden — bei der Privatadresse, wo niemand nach dem
Arbeitsort sucht.
Falls etwas anderes gemeint war, kommen zwei Möglichkeiten in Frage:
1. **Im Organigramm**: die Niederlassung als eigene Ebene oder Gruppierung im
Organisationsbaum. Das ist der grösste der drei Eingriffe — der Baum hat
heute vier Stufen (Gesellschaft › Bereich › Abteilung › Team), und eine
fünfte Achse quer dazu ist eine Modelländerung, keine Anzeige.
2. **An der Planstelle**: die Niederlassung hängt dann an der Stelle statt an
der Person. Fachlich ist das der sauberere Ort — wer die Stelle wechselt,
wechselt damit auch den Standort, ohne dass es jemand nachtragen muss.
Es ist aber eine Umstellung der Datenhaltung mit Auswirkung auf Import
und Auswertungen.
Welche der drei war gemeint?
## 5. Mitarbeiterzuordnung — zwei Listen, nicht eine
Im Dokument standen unter Punkt 9 zwei Zeilen untereinander:
Arbeiter, Angestellte, Lehrlinge
Standard Mitarbeiter / Praktikant / Geringfügige Beschäftigung / Altersteilzeit
Wir lesen das als zwei verschiedene Fragen an dieselbe Person: die erste
sagt, *als was* jemand beschäftigt ist, die zweite, *in welcher Form*. Beides
gilt gleichzeitig — ein Praktikant ist Arbeiter oder Angestellter, nicht
statt dessen; Altersteilzeit gibt es in beiden Gruppen. In einer einzigen
Auswahlliste müsste man sich für eine der beiden Antworten entscheiden und
verlöre die andere.
Umgesetzt sind deshalb **zwei Felder**. Das erste gab es schon
(„Beschäftigtengruppe": Angestellte:r / Arbeiter:in / Lehrling), das zweite
ist neu („Mitarbeiterart": Standard / Praktikant:in / Geringfügige
Beschäftigung / Altersteilzeit).
**Die Frage:** Ist die Trennung so richtig? Und: der gesamte Bestand steht
jetzt auf „Standard". Gibt es eine Liste der Personen, die in Wahrheit
Praktikum, geringfügige Beschäftigung oder Altersteilzeit haben? Dann tragen
wir sie nach — von Hand wären es je nach Zahl einige Stunden, über den
Import ist es eine Datei.
## 6. Die zwei neuen Kacheln auf der Übersicht
Gefordert waren „zwei zusätzliche Kasteln: Beschäftigten — Bezeichnung
‚Aktives Dienstverhältnis'" und „Geplante MA — künftige Eintritte".
Unsere Auslegung:
* **Aktives Dienstverhältnis** zählt alle, mit denen ein Vertrag läuft —
Langzeitabwesende eingeschlossen. Das ist bewusst mehr als die Kachel
„Aktive Mitarbeiter:innen" ganz links, die nur zählt, wer heute arbeitet.
Zum Zeitpunkt der Screenshots wären das 816 gegenüber 806.
* **Geplante Eintritte** zählt alle künftigen Eintritte **ohne Zeitgrenze** —
anders als die Karte „Anstehend" darunter, die nur den eingestellten
Vorschauzeitraum zeigt. Ein Eintritt in vier Monaten ist vereinbart und
zählt, auch wenn er in der Vorschau noch nicht auftaucht.
Stimmt beides so?
## 7. Unterschriftenfelder auf den Checklisten
Gefordert war, „Datum Unterschrift Mitarbeiter" und „Datum Unterschrift HR
Abteilung" aus den erzeugten PDFs zu entfernen. Das ist geschehen — beide
Felder sind weg.
Zur Sicherheit, weil es sich nicht zurückholen lässt, ohne dass jemand es
bemerkt: gemeint war das **gedruckte Blatt** der On- und
Offboarding-Checkliste. Andere Ausdrucke haben wir nicht angefasst.
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## Was ohne Rückfrage entschieden wurde
Der Vollständigkeit halber, damit nichts unbemerkt bleibt:
* **Personenkreise beim Kündigungsschutz** sind genau die zwölf aus dem
Dokument, in dieser Schreibweise. Die Angabe ist **freiwillig**: der
bestehende Datenbestand trägt das Kennzeichen „besonderer
Kündigungsschutz" seit einem früheren Ausbau ohne Grund, und ein
Pflichtfeld hätte jede Änderung an diesen Personen blockiert, bis jemand
den Grund nachträgt.
* **Begünstigte Behinderung** ist ein eigenes Kennzeichen mit Grad, Beginn
und Ende — vier getrennte Felder und nicht ein zusammengesetzter Text,
damit sich in Excel danach filtern und summieren lässt. Sie ist technisch
*nicht* an den Personenkreis gekettet: eine solche Kopplung hätte jede
Korrektur am Personenkreis scheitern lassen, solange der Grad noch
eingetragen ist. Im Formular erscheinen die Felder trotzdem gemeinsam.
* **Klonen von Planstellen** übernimmt Einheit, Tätigkeit und Kostenstelle
der Vorlage und vergibt eine neue Nummer. Die Besetzung kommt nicht mit —
der Klon ist frei. Leitungsplanstellen lassen sich nicht klonen, wie
gefordert.
* **Stammdatenänderung und Gehaltsanpassung** stehen im Berichtemanager
nicht mehr zur Auswahl. Die eine entsteht bei jeder geänderten
Telefonnummer, die andere wird seit der Umstellung auf Loga von keiner
Funktion mehr geschrieben. In der Historie einer Person bleiben beide
sichtbar — dort gehören sie hin.